Sportfilm | Deutschland 2012 | 102 (24 B./sec.)/99 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Sung-Hyung Cho

Im Vorfeld der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 begleitet der Dokumentarfilm sechs Spielerinnen des deutschen Nationalteams im Alltag und bei seinen Vorbereitungen auf das Turnier. Die Sportlerinnen erzählen von ihren Träumen, Ängsten sowie ihrer Leidenschaft für den Fußball, dem sie als Halbprofis neben ihrem Beruf nachgehen. Mit Beginn der Weltmeisterschaft erliegt die Dramaturgie einer konventionellen Chronologie der Ereignisse und implodiert geradezu, als die deutsche Mannschaft im Viertelfinale ausscheidet. Fortan findet er keine überzeugende Haltung zu seinem Gegenstand mehr, bleibt unentschieden und wenig eigenständig. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Sung-Hyung Cho
Buch
Sung-Hyung Cho
Kamera
Axel Schneppat · Sophie Maintigneux
Musik
Wolfram Gruß
Schnitt
Henk Drees
Länge
102 (24 B./sec.)/99 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
23.05.2013
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Sportfilm | Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Zum Stoff ihrer neuen Dokumentation ist die gebürtige Koreanerin Sung-Hyung Cho eher durch Zufall gekommen. Im Rahmen einer Recherche der Heavy Metal-Szene geriet sie ins Stadion der Frankfurter Eintracht; am „Sommermärchen“ der Männer-WM 2006 fand sie Gefallen. Und weil die Deutschen – Sportfans oder nicht – gerne an Märchen partizipieren und diese gerne in Serie sähen, wurde ihr im Vorfeld der Frauenfussball-WM 2011 angeboten, den Film dazu zu drehen. Als Titelverteidiger zählte die deutsche Mannschaft immerhin zu den Mitfavoriten, weshalb insgeheim auch hier die Parole „Projekt: Gold“ ausgegeben wurde. Die Mentalität, um die es hier (auch) geht, fängt Sung-Hyung Cho eher am Rande ein, wenn sich die Kamera unter die Fans mischt und in einer Kneipe anschaulich die Ambiva

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren