Drama | USA 2012 | 92 Minuten

Regie: Harmony Korine

Vier amerikanische Teenies aus dem Bible Belt wollen an den "Spring Break"-Feiern in Florida teilnehmen und überfallen kurzerhand eine Fast-Food-Bude, um ihre Reisekasse zu füllen. An der Küste saufen, huren und konsumieren sie Drogen ohne Unterlass und lassen sich von einem Kleingangster für dessen Zwecke einspannen. Ein voyeuristisch-vulgäres, dabei furios inszeniertes Drama, konzipiert als exploitativ-hedonistisches Manifest mit ambitionierter Medienkritik. Dabei stößt die forcierte Amoralität des Films ebenso sehr vor den Kopf wie sie nachhaltig irritiert und herausfordert.

Filmdaten

Originaltitel
SPRING BREAKERS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Harmony Korine
Buch
Harmony Korine
Kamera
Benoît Debie
Musik
Cliff Martinez · Skrillex
Schnitt
Douglas Crise
Darsteller
James Franco (Alien) · Selena Gomez (Faith) · Vanessa Hudgens (Candy) · Ashley Benson (Brit) · Rachel Korine (Cotty)
Länge
92 Minuten
Kinostart
21.03.2013
Fsk
ab 16; f (DVD & BD: ab 18)
Genre
Drama

Heimkino

Während der Film für die "FSK ab 16"-Freigabe bei der Kinoauswertung am Ende eine Texttafel enthalten musste, die die Taten der Mädchen sanktioniert, fehlt diese Einblendung auf DVD & BD. Daher sind diese Editionen mit einer FSK-Freigabe "ab 18" belegt. Die Extras der BD beinhalten u.a. einen Audiokommentar mit dem Regisseur. Die in der Schweiz erschienene, aufwendig gestaltete Collector's Edition (DVD/BD/CD) enthält, neben den obigen Extras, den Soundtrack auf separater CD sowie ein informatives 24-seitiges Booklet zum Film.

Verleih DVD
Universum & Capelight (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum & Capelight (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Einige der Qualitäten von Harmony Korines „Spring Breakers“ sind zu offensichtlich, um sie vorbehaltlos zu genießen: Sonne, Strand, hippe Musik, Gangster und vor allem vier gutaussehende Teenager-Girls, die überaus leichtbekleidet eine Menge Unsinn veranstalten. Unter anderem überfallen sie eine Fast-Food-Bude, weil ihnen das Geld fehlt, um beim US-Teenie-Initiations-Ritual „Spring Break“ alles das zu tun, was ihre Eltern im „Bible Belt“ des mittleren Amerikas streng verbieten. Der Überfall glückt, und auf geht es nach Florida, wo Faith, Cotty, Candy und Britt doch noch ihren Spaß, saufen, huren, Drogen ohne Ende nehmen und sich einem zwielichtigen Typen an den Hals werfen: Alien, deutlich älter als die vier, ist ein White-Trash-Gangster mit Goldgebiss und weichem Herzen und erklärt seinen seltsamen Namen schlüssig wie folgt: „Um die Wahrheit zu sagen: Ich stamme von einem anderen Plan

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