The Best Offer - Das höchste Gebot

- | Italien 2013 | 131 (24 B./sec.)/126 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Giuseppe Tornatore

Ein reicher Kunstauktionator, der mit seiner bedeutenden Kunstsammlung ein Einsiedlerleben führt, lernt eine junge Erbin kennen, deren Charme ihn betört. Stilistisch gediegenes Drama, das in seinen besten Momenten als Psychothriller auf den Spuren von Alfred Hitchcock überzeugt; in seinen schwächeren ist es lediglich eine schwärmerische Etüde über unerreichbare Weiblichkeit. Als elegisches Filmmärchen für Erwachsene kreist es um die Themen Einsamkeit und die lebensspendende Kraft von Kunst und gestaltet sich insgesamt als eine Art Ode an die Kunst sowie an die Liebe, die beide erschüttern und große Gefühle erwecken können. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LA MIGLIORE OFFERTA
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
2013
Regie
Giuseppe Tornatore
Buch
Giuseppe Tornatore
Kamera
Fabio Zamarion
Musik
Ennio Morricone
Schnitt
Massimo Quaglia
Darsteller
Geoffrey Rush (Virgil) · Jim Sturgess (Robert) · Sylvia Hoeks (Claire) · Donald Sutherland (Billy) · Philip Jackson (Fred)
Länge
131 (24 B./sec.)/126 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
21.03.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Ein sprechender Name: Virgil Oldman ist ein älterer Herr. Finanziell überaus wohlsituiert, leitet der 63-Jährige ein auf Kunst spezialisiertes Auktionshaus; privat lebt er anscheinend bewusst und freiwillig in klösterlicher Einsamkeit. Seine Freunde und Gesprächspartner im Geiste sind nicht Menschen aus Fleisch und Blut, sondern die kostbaren Gemälde seiner Privatsammlung, die er vor seinen Mitmenschen wie auch manch anderes geheim hält. Und das aus gutem Grund: Unter den Bildern befinden sich Gemälde von Rafael, Tizian, Dürer und Renoir. Auf Außenstehende mag Virgil zunächst vor allem exzentrisch wirken. Zu seinen Schrullen zählt beispielsweise eine fetischhafte Faszination für Lederhandschuhe. Oldmans Kollektion ist derart umfangreich, dass er dafür eine eigene Sammlung benötigt. Die Handschuhe dienen dazu, das psychologische Hauptmotiv des Charakters hervorzuheben: die Scheu Oldmans vor direkten Berührungen. Oder dem Berührtwerden. Wenn eine Figur derart kühl und autistisch gezeichnet wird, liegt es auf der Hand, dass die Handlung vor allem aus emotionalen Lockerungsübungen besteht. Aus Versuchen, ihn seelisch auftauen zu lassen, das Berührungsverbo

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