Immer Ärger mit 40

- | USA 2012 | 134 Minuten

Regie: Judd Apatow

Dramatische Komödie um zwei Eheleute, die erstmals 2006 in Judd Apatows Film "Beim ersten Mal" als Nebenfiguren zu sehen waren und die nun binnen weniger Tage beide ihren 40. Geburtstag feiern. Die handlungsarme Erzählstruktur lässt prominenten Darstellern Raum zum Räsonnieren über die "Midlife Crisis". Dabei blickt der Film skeptisch auf das Dasein und pendelt dramaturgisch pointiert zwischen Hysterie und sarkastischer Resignation. Autobiografische Bezüge lassen ihn zudem als einen Kommentar auf die Ehe des Regisseurs und seiner Hauptdarstellerin verstehen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THIS IS 40
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Judd Apatow
Buch
Judd Apatow
Kamera
Phedon Papamichael
Musik
Jon Brion
Schnitt
Brent White
Darsteller
Paul Rudd (Pete) · Leslie Mann (Debbie) · John Lithgow (Oliver) · Megan Fox (Desi) · Maude Apatow (Sadie)
Länge
134 Minuten
Kinostart
14.03.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras der umfangreichen Edition (DVD & BD) enthalten u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, ein ausführliches "Making of" (50 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (36 Min.). Die DVD- & BD-Edition sind mit dem Silberling 2013 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Wie der Filmtitel andeutet, zeichnet „Immer Ärger mit 40“ ein denkbar unerquickliches Bild des mittleren Lebensabschnittes, in dem das Protagonisten-Paar sich befindet. Bei Debbie ist der Unmut über das Altern so groß, dass sie darauf besteht, an ihrem 40. Geburtstag von Ehemann Pete und den beiden Töchtern eine Torte mit geschönter Jahreszahl überreicht zu bekommen. Der nur ein paar Tage jüngere Pete blickt dem eigenen Jubiläum gelassen entgegen, steckt aber ohnehin schon in einer Midlife Crisis. Folgerichtig schwankt der Erzählton dieser Dramedy zwischen Anflügen von Hysterie und sarkastischer Resignation, und nicht einmal der Schlussakt mag sich zu nennenswertem Optimismus aufraffen. Judd Apatows vierter Spielfilm lässt sich deshalb als skeptischer Gegenentwurf zu seinem Regiedebüt „Jungfrau (40), männlich, sucht …“ (fd 37 246) interpretieren, das die erbauliche Botschaft mit auf den Weg gab, mit 40 keineswegs zu alt zu sei, um sein Glück zu finden. Überraschender a

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