Gangsterfilm | USA 2013 | 118 (24 B./sec.)/113 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Niels Arden Oplev

Ein ungarischer Ingenieur will den Mord an seiner Familie rächen, infiltriert die Bande eines New Yorker Mobsters und beginnt, seinen komplizierten Vergeltungsplan minutiös in die Tat umzusetzen. Als ihm einer der Gangster auf die Schliche kommt, bringt er ihn um, wird aber von seiner Nachbarin beobachtet, die ihrerseits den Mann töten will, der ihr Gesicht entstellt hat. Beide verbünden sich und entdecken eine Seelenverwandtschaft. Ein hochkarätig besetztes Gangsterdrama, dessen komplizierter Plot durch das unentschiedende Lavieren zwischen Psycho-Studio und Revenge-Movie an Schlüssigkeit einbüßt und durch einen schwachen Showdown gänzlich enttäuscht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DEAD MAN DOWN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Niels Arden Oplev
Buch
J.H. Wyman
Kamera
Paul Cameron
Musik
Jacob Groth
Schnitt
Timothy A. Good · Frédéric Thoraval
Darsteller
Colin Farrell (Victor) · Noomi Rapace (Beatrice) · Terrence Howard (Alphonse) · Dominic Cooper (Darcy) · Isabelle Huppert (Valentine)
Länge
118 (24 B./sec.)/113 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
04.04.2013
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Gangsterfilm | Drama

Heimkino

Verleih DVD
Universum/Wild Bunch (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum/Wild Bunch (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Rache, so lehrten es die Altvorderen, sei ein Gericht, das man am besten kalt serviert. Sieht man allerdings Colin Farrell bei seinem Rachefeldzug in „Dead Man Down“, so agiert der Mann hier derart perfektionistisch und geduldig, dass man wohl eher von einem mehrdimensional choreografierten Rache-Kunstwerk denn von einer affektiven Tat sprechen muss. Victor, der eigentlich Laszlo heißt, infiltriert nicht nur die Gangsterbande des Mobsters Alphonse, die das Ziel seiner Rache ist, sondern er nimmt als Undercover-Rächer auch an ihren Verbrechen teil und rettet seinem Boss gleich zu Beginn das Leben. Erstaunlich kompliziert etabliert „Dead Man Down“, das US-Debüt des dänischen Regisseurs von Niels Arden Oplev („Verblendung“, fd 39 496), s

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