Thriller | Deutschland/Frankreich 2012 | 105 (24 B./sec.)/101 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Brian de Palma

Die Chefin der Berliner Niederlassung einer erfolgreichen internationalen Werbeagentur beherrscht alle Register ihrer Zunft. Als sie sich mit einer Mitarbeiterin über die Urheberschaft einer Idee verkracht, entwickelt sich daraus ein mörderischer Kampf um Einfluss und Kontrolle. Ein geradlinig inszeniertes, mit großartigen Szenen und grandiosen Albtraumeffekten jonglierendes Vexierspiel der Emotionen und Perspektiven, bei dem jede dramaturgische Drehung zu einem grundsätzlichen Wechsel der Sicht aufs Ganze führt. Spiele, Überraschungen, Ideenklau, Wendeltreppen und Masken sind die Leitmotive des Films, der sich auf Alain Corneaus „Crime d‘amour“ (2010) bezieht. Zugleich eine beunruhigende Reflexion über die moderne Arbeitswelt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PASSION
Produktionsland
Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Brian de Palma
Buch
Brian de Palma
Kamera
José Luis Alcaine
Musik
Pino Donaggio
Schnitt
François Gédigier
Darsteller
Rachel McAdams (Christine) · Noomi Rapace (Isabelle James) · Paul Anderson (Dirk) · Karoline Herfurth (Dani) · Rainer Bock (Insp. Bach)
Länge
105 (24 B.
sec.)
101 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
02.05.2013
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Ascot Elite (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Ascot Elite (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Zwei Frauen blicken in einen Apple-Computer – und über dessen Rand hinweg uns Zuschauer an, zusammen mit dem Apple-Logo. Dieses wurde angeblich durch jene berühmte Anekdote inspiriert, nach der der britische Physiker Isaac Newton das Gravitationsgesetz durch einen fallenden Apfel entdeckt habe. Der angebissene Apfel könnte sich aber auch auf die biblische Geschichte vom Baum der Erkenntnis und die Vertreibung aus dem Paradies beziehen, also auf den Sündenfall. Im Zusammenhang mit Brian De Palmas „Passion“ macht diese Interpretation deutlich mehr Sinn. Das gilt auch für das übertrieben betonte Product Placement, denn De Palma, der einfallsreichste und mutigste Filmemacher seiner Generation, erzählt hier eine Geschichte aus der Welt des Marketing, in der die

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