Gambit - Der Masterplan

Komödie | USA 2013 | 100 (24 B./sec.)/96 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Michael Hoffman

Um sich an seinem exzentrischen Chef zu rächen, plant ein unauffälliger englischer Kurator einen raffinierten Betrug: Er lässt ein Gemälde von Monet fälschen, das eine von ihm engagierte burschikose Amerikanerin als Agentin seinem chauvinistischen Vorgesetzen aufschwätzen soll. Doch was als brillante Bloßstellung geplant ist, verheddert sich in Unwägbarkeiten und Liebeleien. Eine im Geiste von Blake Edwards gestaltete Komödie, die trotz manch geglückter Pointe nicht die kunstvoll konstruierten Genre-Vorbilder erreicht. Von der Sprachkunst der Darsteller, die reizvoll von kulturellen Widersprüchen zwischen britischer und amerikanischer, feinsinnig-aristrokatischer und plebejischer Lebensart erzählen, ist in der miserbalen deutschen Snychronisation nichts mehr übriggeblieben. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
GAMBIT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Michael Hoffman
Buch
Ethan Coen · Joel Coen
Kamera
Florian Ballhaus
Musik
Rolfe Kent
Schnitt
Paul Tothill
Darsteller
Colin Firth (Harry Deane) · Cameron Diaz (PJ Puznowski) · Alan Rickman (Lord Lionel Shahbandar) · Tom Courtenay (Major Wingate) · Stanley Tucci (Martin Zaidenweber)
Länge
100 (24 B./sec.)/96 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
20.06.2013
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
In guten alten Zeiten waren Komödien noch intelligent, balancierten gekonnt mit Wortwitz und Slapstick, hatten Tempo, Romantik, charismatische, multitalentierte Darsteller und eine Geschichte, die sich schon mal am Genrekino bediente. Sie hießen „Manche mögen’s heiß“ oder „Der rosarote Panther“ waren von Billy Wilder oder Blake Edwards. Wie lang das her ist, wie sehr sich die Zeiten inzwischen geändert haben und welche Richtung die Komödie inzwischen genommen hat, erkennt man am Besten, wenn sich ein Regisseur entschließt, ausnahmsweise eine ebensolche ganz im Geiste von „damals“ zu machen. „Gambit – Der Masterplan“ kommt sehr altmodisch daher. Er bedient sich der etwas angestaubten Vorstellung, dass man mit seichten Betrügereien und Kunstfälsch

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