Literaturverfilmung | Frankreich/Deutschland/Großbritannien 2012 | 120 (24 B./sec.)/115 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Sylvie Verheyde

Verfilmung von Alfred de Mussets autobiografischem Roman, in dem der Autor seine Liebesbeziehung zu George Sand festgehalten hat und zugleich das Bild einer Jugend im Frankreich der Restaurationszeit entwirft. Ein junger Dandy aus Paris, der an Weltekel und Langeweile leidet, wird durch die Liebe zu einer Witwe in seinen Ansichten erschüttert. Durch die Besetzung der Titelrolle mit Rock-Star Pete Doherty will die Inszenierung eine Brücke zwischen Historienfilm und Gegenwartsporträt schaffen, was nur punktuell gelingt. Überdies lässt sich der Film von der larmoyanten Stimmung des Protagonisten allzu sehr anstecken. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CONFESSION | CONFESSION OF A CHILD OF THE CENTURY | CONFESSION D'UN ENFANT DU SIÈCLE
Produktionsland
Frankreich/Deutschland/Großbritannien
Produktionsjahr
2012
Regie
Sylvie Verheyde
Buch
Sylvie Verheyde
Kamera
Nicolas Gaurin
Musik
NousDeux the Band
Schnitt
Christel Dewynter
Darsteller
Charlotte Gainsbourg (Brigitte) · Pete Doherty (Octave) · August Diehl (Desgenais) · Lily Cole (Elise) · Volker Bruch (Henri Smith)
Länge
120 (24 B./sec.)/115 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
20.06.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung
Diskussion
Eine Krankheit breitet sich aus. Sie wird die „Krankheit des Jahrhunderts“ genannt und erfasst vor allem junge, elegante, gebildete und gut situierte Männer im Paris der Restaurationszeit. Die Rede ist nicht etwa von einem neuen Virus, sondern von Weltekel, Langeweile und Melancholie. Auf der Grundlage von Alfred de Mussets autobiographischem Roman „Bekenntnis eines jungen Zeitgenossen“ entwirft die französische Filmemacherin Sylvie Verheyde das Bild einer „lost generation“, die sich im Elend der Übersättigung suhlt. Die Orgien sind ausschweifend, aber der Rausch bleibt aus; es wird viel geliebt, m

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