Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | 94 (24 B./sec.)/90 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Andreas Geiger

Der Dokumentarfilm eröffnet am Beispiel von fünf Protagonisten Einblicke in die Parallelwelt des "Live-Rollenspiels". Abwechslungsreich gestaltet, erweckt er das Fantasy-Universum der Spieler zum Kinoleben und berührt dabei grundsätzliche Fragen nach sozialen Rollen. Freilich gelingt es nur unzureichend, die Abläufe eines solchen Rollenspiels verständlich zu machen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Andreas Geiger
Buch
Andreas Geiger
Kamera
Axel Schneppat
Musik
Uwe Schenk
Schnitt
Torsten Striegnitz
Länge
94 (24 B./sec.)/90 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
08.08.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Ein Dokumentarfilm über „Live-Rollenspiele“, über Menschen also, die sich als Elfen, Krieger und Magier verkleiden, um irgendwo auf einer Wiese oder einem Waldstück eigene Fantasy-Abenteuer zu inszenieren: Das hört sich ein wenig nach verspätetem Kindergeburtstag an – lauter alberne, „Herr der Ringe“-geschädigte Erwachsene in notdürftig zusammengebastelten Kostümen. Will man denen dabei zuschauen, wie sie auf einer Kuhweide ungelenk mit stumpfen Schwertern herumfuchteln? Regisseur Andreas Geiger zeigt in „Wochenendkrieger“ eindrücklich, dass solche Fragen nur stellen kann, wer sich mit „LARP“ („Live Action Role Playing“) nicht auskennt. Die Treffen mit zum Teil tausenden Teilnehmern sind alles andere als dilettantisch organisiert. In den Spielpausen steht für die Orks, Ritter und Dämonen bei größeren Veranstaltungen gar ein mobiler Supermark

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