Lost Place

Horror | Deutschland 2013 | 101 (24 B./sec.)/97 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Thorsten Klein

Vier Teenager auf einer Geocaching-Tour durch den Pfälzerwald suchen mit Hilfe von GPS-Geräten und verstreuten Hinweisen nach einem versteckten Objekt. Dabei geraten sie ins Strahlenfeld einer militärischen Anlage. Atmosphärisch gelungene Mischung aus Horrorfilm und Paranoia-Thriller, die ohne sichtbare Agenten des Bösen auskommt. Die Bedrohung resultiert aus dem schleichenden körperlichen Verfall der Protagonisten sowie aus der einschüchternden Leere monumentaler, verlassener Hallen. Dramaturgisch ist der Genrefilm dagegen eher holprig; auch die Darsteller können kaum Anteilnahme für ihrer Figuren wecken oder deren Dialoge der Klischeehaftigkeit entziehen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Thorsten Klein
Buch
Thorsten Klein · Lena Vurma
Kamera
Xiaosu Han · Andreas Thalhammer
Musik
Adrian Sieber
Schnitt
Vincent Assmann
Darsteller
François Goeske (Daniel) · Jytte-Merle Böhrnsen (Elli) · Josefine Preuß (Jessica) · Pit Bukowski (Thomas) · Anatole Taubman (Falk Geisinger)
Länge
101 (24 B./sec.)/97 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
19.09.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror | Thriller
Diskussion
Wenn das Presseheft zu „Lost Place“ den Höhepunkt des Kalten Krieges in die 1980er-Jahre verlegt, kurz vor Glasnost und Perestroika und rund 20 Jahre nach der Kuba-Krise, dann ahnt man, mit welcher Sorgfalt hier mit der Historie umgegangen wird. Allerdings ist das durchaus erfrischend, denn gerade im Genre des Paranoia-Thrillers artikulieren sich kollektive Ängste und Fantasien ja durchaus hysterisch, überhöht und ins Irreale verformt. Das unerklärliche Unbehagen braucht keine Jahreszahl. Regisseur Thorsten Klein hat für sein Langfilmdebüt den Pfälze

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