Rush - Alles für den Sieg

Action | USA/Deutschland/Großbritannien 2013 | 123 Minuten

Regie: Ron Howard

Im Jahr 1976 lieferten sich die Formel-1-Rennfahrer Niki Lauda und James Hunt eine an Dramatik nicht zu überbietende Saison. Obwohl Lauda am Nürburgring schwer verunglückte, saß er bereits sechs Wochen später wieder hinterm Steuer, um den Titelkampf nicht verlorenzugeben. Ein ebenso unterhaltsames wie ernstes Rennfahrer-Drama, das mit seinem flotten Erzählrhythmus zwar den attraktiven Leichtsinn suggeriert, der zumindest damals den Rennsport umwehte, im Kern aber als ambitionierte Charakterstudie angelegt ist. Vor allem belässt der Film beiden Kontrahenten und ihren konträren Lebensphilosophien jene Widersprüche, die echte Menschen ausmachen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
RUSH
Produktionsland
USA/Deutschland/Großbritannien
Produktionsjahr
2013
Regie
Ron Howard
Buch
Peter Morgan
Kamera
Anthony Dod Mantle
Musik
Hans Zimmer
Schnitt
Daniel P. Hanley · Mike Hill
Darsteller
Chris Hemsworth (James Hunt) · Daniel Brühl (Niki Lauda) · Olivia Wilde (Suzy Miller) · Alexandra Maria Lara (Marlene Knaus) · Natalie Dormer (Hemma)
Länge
123 Minuten
Kinostart
03.10.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Biopic | Drama | Sportfilm

Heimkino

Die Extras umfassen ein in zehn Teile dividiertes umfangreiches "Making of" (53 Min.), ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.) sowie eine Reihe von sieben (die BD enthält elf) Promointerviews, von denen jene mit Daniel Brühl (15 Min.), Alexandra Maria Lara (12 Min.) und Niki Lauda (9 Min.) noch am meisten Substanz haben. Die Edition ist mit dem Silberling 2014 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Die Formel-1-Saison des Jahres 1976 war an Dramatik nicht zu überbieten. Vor dem letzten Rennen in Fuji trennten den amtierenden Weltmeister Niki Lauda und seinen Herausforderer James Hunt nur drei Punkte, wobei die Witterungsbedingungen eine Neuauflage jenes Ereignisses befürchten ließen, das die Saison überschattet hatte: Es goss wie aus Kübeln, weshalb eine Absage des Rennens diskutiert und verworfen wurde – wie drei Monate zuvor am Nürburgring. Angesichts von Dauerregen hatte Lauda damals einen Rennstart für zu riskant gehalten und versucht, die anderen Fahrer zum Boykott zu überreden. Doch er war überstimmt und daraufhin in jenen Horror-Unfall verwickelt worden, dessen Spuren noch heute sein Gesicht entstellen. Umso sensationeller war es, dass der Österreicher schon 42 Tage später seinen Helm über die Brandwunden zwängte, um in Monza sogleich ein Stück jenes Vorsprungs aufzuholen, den sein englischer Konkurrent derweil in der Gesamtwertung aufgebaut hatte. Weil kein Drehbucheinfall und kein Regieakzent diese

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