Thérèse (2012)

- | Frankreich 2012 | 114 (24 B./sec.)/110 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Claude Miller

Adaption des Roman-Klassikers von François Mauriac um eine Ehefrau in guten bürgerlichen Verhältnissen, der ein Gerichtsprozess droht, weil sie versucht hat, ihren Mann mit Arsen zu vergiften. Im Mittelpunkt steht die Auslotung der Ursachen, die die Frau zu dieser Tat treiben, wobei sich der Stoff zum kritischen Gesellschaftsbild weitet. Der Film erzählt die Ereignisse nicht wie das Buch aus der Rückschau und betont so den Krimi-Charakter des Stoffs, ohne die Charakterstudie aus dem Blick zu verlieren. Dank einer präzisen, atmosphärischen Inszenierung und ausgezeichneter Schauspieler eine gelungene Interpretation der Vorlage. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THÉRÈSE DESQUEYROUX
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Claude Miller
Buch
Claude Miller · Natalie Carter
Kamera
Gérard de Battista
Schnitt
Véronique Lange
Darsteller
Audrey Tautou (Thérèse Larroque) · Gilles Lellouche (Bernard Desqueyroux) · Anaïs Demoustier (Anne de la Trave) · Catherine Arditi (Madame de la Trave) · Isabelle Sadoyan (Tante Clara)
Länge
114 (24 B./sec.)/110 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Capelight (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Capelight (16:9, 2.35:1, dts-HDMA frz./dt.)
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Diskussion
Ein Blick aus einem Fenster, vor dem ein dekoratives Gitter hängt. Draußen: Die schlanken Stämme eines Pinienwaldes, in der Totalen so gefilmt, sodass die Bäume die ganze Höhe und Breite des Bildkaders einnehmen – eine weitere Gitterstruktur. Thérèse (Audrey Tautou) sagt zu ihrem Verlobten Bernard später, wieviel ihr die Pinienwälder ihrer Familie bedeuten und dass sie ihn nicht zuletzt deswegen heiraten wolle, weil auch er Land und Wälder besitze. Ihrer besten Freundin Anne, Bernards Schwester, gesteht Thérèse, dass sie die Ehe eingehen wolle, weil sie sich nach Frieden sehne, weil sie hofft, ihr aufgewüh

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