Auf den zweiten Blick (2012)

- | Deutschland 2012 | 93 (24 B./sec.)/90 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Sheri Hagen

Sechs Menschen, fünf von ihnen blind oder sehbehindert, finden im Winter im Berlin paarweise zusammen. Ein Taxifahrer trifft eine erblindete Radiomoderatorin, ein Kunsthändler erlebt mit einem Klavierstimmer sein Coming Out, eine launische Therapeutin verliebt sich widerwillig in einen Possenreißer. Die durch ein loses Handlungsgerüst miteinander verbundenen Geschichten bürsten ethnische und sozial konnotierte Stereotype gegen den Strich, wirken in ihrer geballten Intensität aber wie eine Versuchsanordnung. Die schwebend-kühle Atmosphäre des Berlin-Films unterstreicht überdies den Zug zur schablonenhaften Oberflächlichkeit. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Sheri Hagen
Buch
Sheri Hagen
Kamera
Marcus Stotz
Musik
Reggie Moore
Schnitt
Raquel Crawford-Jahn
Darsteller
Anita Olatunji (Kay) · Milton Welsh (Pan) · Pierre Sanoussi-Bliss (Till) · Nele Rosetz (Elena) · Ingo Naujoks (Benjamin)
Länge
93 (24 B.
sec.)
90 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
10.10.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.

Diskussion
Sechs Menschen in Berlin, die paarweise zueinanderfinden. In ihrem Spielfilmdebüt widmet sich Sheri Hagen den unterschiedlichen Gefühlswelten blinder und sehbehinderter Menschen. Sie zeigt Situationen, in denen bloße Äußerlichkeiten wie die Hautfarbe egal sind. Ein Rollenspiel, das sich allerdings nicht immer vom spröden Flair einer Versuchsanordnung löst. Die durch ein loses Handlungsgerüst miteinander verbundenen Geschichten um den Taxifahrer Falk, der auf die erblindete Jazzradio-Moderatorin Kay trifft, den verklemmten Kunsthändler Pan, der sein Coming Out mit dem Klavierstimmer Till

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren