Spieltrieb (2012)

- | Deutschland 2012 | 100 (24 B./sec.)/96 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Gregor Schnitzler

Eine hochbegabte, aber unbeliebte Schülerin eines Privatgymnasiums gerät in den Bann eines charismatischen Mitschülers, der seine Spieltrieb-Theorie in die Tat umsetzen will, der zur Folge man Menschen wie Marionetten steuern und manipulieren kann. Eine mit Themen und Anspielungen überfrachtete Adaption des gleichnamigen Romans von Julie Zeh, in der es mehr um Ideen als um Menschen geht. Der formal kühle, perfekt kontrollierte Film unterstreicht mit einer prägnanten Tonspur und handwerklich eindrucksvollen Wechseln der Erzählgeschwindigkeit die Verwirrung der Figuren, verhebt sich dabei aber bisweilen, was schwer erträgliche oder auch unverständliche Szenen nach sich zieht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Gregor Schnitzler
Buch
Kathrin Richter · Jürgen Schlagenhof
Kamera
Andreas Berger
Musik
Gerd Baumann
Schnitt
Georg Söring
Darsteller
Michelle Barthel (Ada) · Jannik Schümann (Alev) · Maximilian Brückner (Szymon Smutek) · Richy Müller (Höfi) · Ulrike Folkerts (Patrizia)
Länge
100 (24 B.
sec.)
96 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
10.10.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Ada ist 15 Jahre alt, hochbegabt, klug und gebildet. Zwei Klassen hat sie auf dem Privatgymnasium schon übersprungen. Bei ihren Mitschülern ist sie deshalb als Streberin verschrieen; ständig muss sie sich hänseln lassen. Um ihre Position als unbeliebte Außenseiterin zu rechtfertigen, hat sie beschlossen, die anderen doof und langweilig zu finden. Bis Alev in ihre Klasse kommt. Der neue Mitschüler ist attraktiv, mit Anzug und Schlips überaus adrett gekleidet, charmant und intelligent, aber auch kühl, selbstbewusst und arrogant. Nicht einmal vor den Lehrern hat er Respekt. Ada fühlt sich schnell zu dem charismatischen, geheimnisvoll wirkenden Sohn aus reichem Haus hingezogen. Körperli

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