Vive la France - Gesprengt wird später

Komödie | Frankreich 2012 | 97 (24 B./sec.)/93 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Michaël Youn

Zwei Selbstmordattentäter aus einem fiktiven mittelasiatischen Land sollen mit einem Flugzeug den Eiffelturm zerstören. Dabei stellen sie sich jedoch so tollpatschig an, dass sie am Ende als französische Patrioten gelten. Eine ungeniert mit Sexismus und Islamfeindlichkeit kokettierende Brachialkomödie, die auf zotigen Klamauk à la Borat setzt, ohne dessen satirische Schärfe zu erreichen. Da auch die Schauspieler nur auf Knallchargen-Niveau agieren, bleiben unterm Strich nur derbe Szenen und einladend fotografierte Landschaftspanoramen. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
VIVE LA FRANCE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Michaël Youn
Buch
Michaël Youn · Dominique Gauriaud · Jurij Prette
Kamera
Stéphane Le Parc
Musik
Freaks
Schnitt
Sandro Lavezzi · Nicolas Trembasiewicz
Darsteller
José Garcia (Muzafar) · Michaël Youn (Feruz) · Isabelle Funaro (Marianne Bouvier) · Ary Abittan (Jafaraz Ouechmagül) · Jérôme Commandeur (Polizeibeamter in der Abschiebungsbehörde)
Länge
97 (24 B./sec.)/93 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
31.10.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Komödie
Diskussion
Die gute Nachricht vorne weg: Die Brachialkomödie „Vive la France“ verfügt über eine dramaturgische „Klammer“. Schlecht daran aber ist, dass sie durch und durch sexistisch daherkommt. In Taboulistan, einer fiktiven Region irgendwo zwischen Iran und Persien, beenden die Männer ihren Nationaltanz mit einer Ohrfeige für ihre Tanzpartnerin. Was am Ende des Films auch der französischen Präsidentin widerfährt, als sie den taboulistanischen „Migranten“ Muzafar für seinen Patriotismus auszeichnet. Eigentlich waren der Ziegenhirte und sein Freund Feruz nach einer Ausbildung im Terroristencam

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