Tragikomödie | Deutschland 2013 | 100 (24 B./sec.)/96 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Robert Thalheim

Eine scheinbar perfekte moderne Vorzeigefamilie droht zu zerbrechen, als der bislang den Haushalt besorgende Vater aus der gemeinsamen Wohnung auszieht, um wieder als Theaterregisseur zu arbeiten. Solide inszenierte, gut gespielte Komödie, die munter und turbulent eine klassische Romanze mit Eifersüchteleien, Nebenbuhlern, Streit und Missverständnissen entwickelt und sie um die Kinder-Thematik erweitert. Die tragikomische Suche nach zeitgemäßen Familienkonzepten und Elternrollen entwickelt sich dabei freilich eher plakativ im Rahmen konventioneller Genremuster. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Robert Thalheim
Buch
Jane Ainscough
Kamera
Henner Besuch
Schnitt
Stefan Kobe
Darsteller
Charly Hübner (Konrad) · Christiane Paul (Christine) · Paraschiva Dragus (Käthe) · Emilia Pieske (Emma) · Clara Lago (Isabel)
Länge
100 (24 B.
sec.)
96 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
14.11.2013
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Tragikomödie

Diskussion
Schon nach wenigen Minuten schwant einem Böses. Christiane Paul hat gerade in ihrer Rolle als Powermama Christine ihr argentinisches Au-Pair-Mädchen mit dem (Drehbuch-)Satz begrüßt: „Willkommen in unserer verrückten Familie.“ Davor musste die stille Isabel auf der Autofahrt vom Flughafen zur Altbauwohnung ihrer Gastfamilie schon mitanhören, wie der Vorzeige-Hausmann-Papa Konrad mit seiner fünfjährigen Tochter Emma den Punksong „Alles was ich will, ist nur die Regierung stürzen“ grölte, wobei Emma in etwa so klang wie die kleine Regan aus „Der Exorzist“ (fd 18 987), wenn der Dämon aus ihr spricht. Das war lustig. Auch, dass sie unterwegs in eine Brotzeitdose pinkelte, weil sie da

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