Thriller | USA 2013 | 134 Minuten

Regie: Paul Greengrass

Im Jahr 2009 wurde ein US-amerikanisches Containerschiff unter dem Kommando von Kapitän Richard Phillips vor Somalia von Piraten überfallen. Auf der Basis von Phillips’ als Buch veröffentlichter Erinnerung rekonstruiert der Film das Geschehen in Form eines dicht inszenierten, ebenso klugen wie komplexen Thrillers, der sich um Ausgewogenheit in der Darstellung von Kidnappern und Geiseln bemüht. Auch dank der überzeugenden Darsteller werden viele Szenen mit hoher Spannung und großer Intensität aufgeladen. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CAPTAIN PHILLIPS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Paul Greengrass
Buch
Billy Ray
Kamera
Barry Ackroyd
Musik
Henry Jackman
Schnitt
Christopher Rouse
Darsteller
Tom Hanks (Captain Richard Phillips) · Barkhad Abdi (Muse) · Barkhad Abdirahman (Bilal) · Faysal Ahmed (Najee) · Mahat M. Ali (Elmi)
Länge
134 Minuten
Kinostart
14.11.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren, sehr informativen Audiokommentar des Regisseurs sowie das erhellende und ausführliche "Making of" "Gefangennahme von Captain Phillips" (3 Teile, 58 Min.). DVD und BD sind mit dem Silberling 2014 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Der Regisseur Paul Greengrass besitzt ein Talent, unheroische Filme über Menschen zu drehen, die man als Helden bezeichnen könnte. Wie die Passagiere an Bord von „Flug 93“ (fd 37 628), die verhinderten, dass ihre Maschine am 11. September 2001 ins Pentagon gelenkt wurde. Vielleicht fällt auch Ivan Cooper, der irische Aktivist aus „Bloody Sunday“ (fd 38 982) in diese Kategorie, und selbst über Matt Damons Ex-Geheimdienstkiller Jason Bourne brechen die Konflikte eher herein, als dass er sie sucht. In seinem aktuellen Film widmet sich Greengrass den Geschehnissen rund um das Containerschiff „Alabama“, das 2009 vor der Küste Somalias von Piraten überfallen wurde. Dem ästhetischen Konzept, das viele seiner Filme nach wahren Begebenheiten auszeichnet, ist er dabei treu geblieben. Mit der Handkamera stürzt sich die Inszenierung in das nervöse Chaos, das im Do

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