Die Legende vom Weihnachtsstern

Kinderfilm | Norwegen 2012 | 77 (24 B./sec.)/74 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Nils Gaup

Ein 14-jähriges Mädchen, das gerade einer Räuberbande entkam, die es viele Jahre als Dienstmädchen gefangen hielt, soll im Auftrag des Königs den Weihnachtsstern und damit auch dessen verschwundene Tochter finden. Doch auch eine Hexe und ein finsterer Graf sind hinter dem Stern und dem Königreich her. Ein schlicht inszenierter Kinderfilm als norwegisches Vorweihnachtsmärchen, das trotz seiner ambitionierten Einbindung von Bilderbuch-Zeichnungen und fantastischen Elementen durch die simple Dramaturgie enttäuscht. Hanebüchene Löcher in der Handlungslogik dürften selbst kleinen Kindern kaum verborgen bleiben. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
REISEN TIL JULESTJERNEN
Produktionsland
Norwegen
Produktionsjahr
2012
Regie
Nils Gaup
Buch
Kamilla Krogsveen
Kamera
Odd Reinhardt Nicolaysen
Musik
Johan Halvorsen
Schnitt
Per-Erik Eriksen
Darsteller
Vilde Marie Zeiner (Sonja) · Anders Baasmo Christiansen (König) · Agnes Kittelsen (Hexe) · Stig-Werner Moe (Graf) · Eilif Hellum Noraker (Mose)
Länge
77 (24 B./sec.)/74 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
14.11.2013
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Kinderfilm | Märchenfilm
Diskussion
Was könnte besser zur kalten Vorweihnachtszeit passen, als vor großen Kinderaugen ein Bilderbuch aufzuschlagen und den bunten Illustrationen mit dem Vorlesen eines Märchens Leben einzuhauchen? Im Kinderfilm ist es nicht die neueste, aber immerhin eine der schönsten Ideen, Kinder mit der Simulation einer Vorlesestunde in die Geschichte zu ziehen. Auch die „Es war einmal...“-Erzählung von Prinzessin Goldhaar, die so gerne den Wohnort des Weihnachtssterns wissen wollte, beginnt mit statischen Märchenzeichnungen. Obwohl sie von ihrer Mutter zum Trost einen leuchtenden Herz-Anhänger aus Gold geschenkt bekam, machte sich das kleine Mädchen auf die Suche nach dem Himmelskörper und ward nie mehr gesehen. Aus Trauer über den Verlust der Tochter und seiner kurz darauf aus Gram gestorbenen Frau verfluchte der König den Weihnachtsstern, der daraufhin ebenfall

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