- | Deutschland/Schweiz 2013 | 111 Minuten

Regie: Antej Farac

Eine heruntergekommene Pension in einem sozialen Brennpunkt Münchens ist die Heimat von Arbeitslosen, Obdachlosen, Junkies und Alkoholikern. Die Hausbewohner bilden eine verschworene Gemeinschaft, die ihrer hoffnungslosen Lage mit Galgenhumor und anarchischem Widerstandsgeist begegnet. Ein zwischen dokumentarischer Beobachtung und fiktionalen Szenen angesiedeltes Sozialdrama über ein bis vor kurzem tatsächlich existierendes Obdachlosenheim. Der engagierte, aber sentimentale Film findet nicht das rechte Maß zwischen den Episoden um schräge Typen und den traurigeren Einzelschicksalen. Auch der Einsatz filmischer Mittel kann oft nicht überzeugen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ANNEL!E
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2013
Regie
Antej Farac
Buch
Antej Farac
Kamera
Chris Valentien
Musik
Tito Lee
Schnitt
Antej Farac
Darsteller
Georg Friedrich (Max) · Günther Reupert-Hasselmeier (Güni) · Franz Rudolf (Franz) · Gabi Tichy (Gabi) · Christian Thoma (Yogi)
Länge
111 Minuten
Kinostart
12.12.2013
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
In München steht nicht nur ein Hofbräuhaus, und mit Nymphenburg, Feldherrnhalle und Frauenkirche ist das Stadtbild ebenfalls nicht erschöpft. „Annelie“ von Antej Farac führt an Orte, die den Stadtoberen ein Dorn im Auge sind und die den Touristen sorgsam verborgen werden: in zugemüllte Hinterhöfe, schmutzige Treppenhäuser, die verwahrlosten Wohnungen in einer ehemaligen Pension nahe des Hauptbahnhofs. Ein Abschiebeort für Langzeitarbeitslose, Obdachlose, Kleinkriminelle, Alkohol- und Drogensüchtige. Diese Behausung existierte tatsächlich, ehe sie 2012 abgerissen wurde. Zuvor aber drehte der 1973 geborene Farac, der die Pension Annelie seit sei

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