Drama | Deutschland 2013 | 84 Minuten

Regie: Bernhard Landen

Eine Abiturientin wird nach einer langen Party-Nacht auf dem Weg nach Hause von einem Auto angefahren, doch außer einigen Schürfwunden scheint nichts passiert zu sein. In der Folgezeit mehren sich jedoch undefinierbare Schmerzen und Panikattacken, die auf einen inneren Kollaps schließen lassen. Ein filigran komponiertes Missbrauchsdrama mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin, das sich allerdings eher an avantgardistischen Irritationen erfreut als den Symptomen der posttraumatischen Störung auf den Grund zu gehen. Die elegische Glasglocken-Etüde würde zudem auch ohne ihr sorgsam gehütetes Geheimnis auskommen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Bernhard Landen · Judith Angerbauer
Buch
Judith Angerbauer
Kamera
Torsten Lippstock
Musik
Annette Weller · Boris Meinhold
Schnitt
Florian Miosge
Darsteller
Roxane Duran (Anja) · Lisa Reuter (Nicole) · Piet Fuchs (Rolf Roschinski) · Christine Kättner (Inge Roschinski) · Conrad Risch (Bene)
Länge
84 Minuten
Kinostart
12.12.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Eine Schülerin läuft mitten im Abi-Stress auf der Landstraße einer Kleinstadt vor ein Auto. Sie kommt am frühen Morgen von einer Party, die von Gleichaltrigen irgendwo zwischen Wald und Wiese mit selbst mitgebrachten Getränken improvisiert wurde. Bis auf ein paar blaue Flecken scheint sie den Unfall schnell zu vergessen. Einige gewagt geschnittene Rückblenden und zukünftige Vorwegnahmen weiter ist sie ein schlafloses Nervenbündel, geplagt von scheinbar grundlosen Panikattacken, Weinkrämpfen

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