- | USA 2013 | 104 Minuten

Regie: Spike Lee

Ein unsympathischer Geschäftsmann wird 20 Jahre lang ohne Angabe von Gründen in einem Hotelzimmer gefangengehalten. Als er freikommt, sinnt er auf Rache, doch sein Peiniger verwickelt ihn in ein grausames Spiel. Eine US-amerikanische Neuadaption eines japanischen Mangas, die sich sehr eng an den gleichnamigen südkoreanischen Thriller von Park Chan-Wook (2003) anlehnt, ohne dessen inszenatorische Virtuosität oder emotionale Wucht zu erreichen. Das Remake wirkt wie ein seelenloses Imitat, dessen grausame Gewalttätigkeit zum Selbstzweck gerinnt.

Filmdaten

Originaltitel
OLDBOY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Spike Lee
Buch
Mark Protosevich
Kamera
Sean Bobbitt
Musik
Roque Baños
Schnitt
Barry Alexander Brown
Darsteller
Josh Brolin (Joe Doucett) · Elizabeth Olsen (Marie) · Sharlto Copley (Adrian Pryce) · Samuel L. Jackson (Chaney) · Michael Imperioli (Chucky)
Länge
104 Minuten
Kinostart
05.12.2013
Fsk
ab 16; f
Diskussion
Jahrelang wird ein Mann in einem Hotelzimmer gefangengehalten. Ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne jede Begründung. Man versorgt ihn mit Nahrung, lässt ihn aber komplett im Ungewissen über sein Schicksal. Eines Tages erwacht er in einem großen Koffer in einem Park und ist wieder frei, in einer Welt, die er nicht mehr kennt. Doch noch ist das grausame Spiel, das sich sein Peiniger für ihn ausgedacht hat, nicht zu Ende: Der Mann, der hinter der Entführung steht, nimmt Kontakt zu seinem Opfer auf und fordert es auf, seine Identität in Erfahrung zu bringen – und den Grund für seine Tat. Die Ausgangssituation des Mangas „Old Boy“ von Garon Tsuchiya und Nobuaki Minegishi ist mustergültig für einen Thriller, weil das Publikum genauso im Dunkeln tappt wie der Protagonist, und die klaustrophobische Situation eine u

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