Abenteuer | Deutschland 2012 | Kino 155 DVD Kinofassung: 149 (= BD: 155) TV: 182 (Langfassung) DVD Langfassung: 182 (= BD: 189) Minuten

Regie: Philipp Stölzl

Ein verwaister junger Mann, der im elften Jahrhundert mit einem Bader durch England zieht, bricht in den Orient auf, um Meisterschüler des Gelehrten Ibn Sina zu werden. Während er zwischen christlicher und jüdischer Identität wechselt, führt er sein Ringen um medizinische Erkenntnis über Grenzen und Tabus hinweg und wird mit den sich radikalisierenden Tendenzen in der islamischen Welt konfrontiert. Aufwändig ausgestattetes Abenteuerepos nach dem Roman von Noah Gordon. Als „praller“ Unterhaltungsfilm bleibt er emotional weitgehend glaubwürdig und bewahrt sich gegenüber seinen „großen“ Themen Politik, Religion und Wissenschaft eine respektable Integrität, auch wenn er sie nur an der Oberfläche anreißt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Philipp Stölzl
Buch
Jan Berger
Kamera
Hagen Bogdanski
Musik
Ingo Ludwig Frenzel
Schnitt
Sven Budelmann
Darsteller
Tom Payne (Rob Cole) · Stellan Skarsgård (Bader) · Olivier Martinez (Schah) · Emma Rigby (Rebecca) · Elyas M'Barek (Karim)
Länge
Kino 155 DVD Kinofassung: 149 (= BD: 155) TV: 182 (Langfassung) DVD Langfassung: 182 (= BD: 189) Minuten
Kinostart
25.12.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Abenteuer | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Standardausgabe der Kinofassung (DVD & BD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die "Limited Edition" der Kinofassung (DVD & BD) und die Langfilmfassung (2 DVDs & 2 BDs) enthalten indes ein aus 13 kurzen Teilen bestehendes "Making of" (38 Min.) sowie ein Gespräch zwischen Regisseur Philipp Stölzl und Autor Noah Gordon (15 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Lang hat es gedauert, bis Noah Gordons historischer Roman aus dem Jahr 1986 das Licht der Kinoleinwand erblickte. Über Gründe dafür mag man spekulieren: über allzu vermessene Produzenten, die dem Erfolg des Buchs mit „falschen“ Schauwerten begegnen wollten; über die seinerzeit noch unausgereifte CGI-Technik, die erst heute den Aufwand an Szenerien, Orten und Kulissen visuell angemessen abbilden kann; vor allem aber über den Umgang mit dem humanistischen Kern des mittelalterlichen Medizin-Epos, den Gordon selbst stets erhalten wissen wollte. Gerade in dieser Hinsicht kann Philipp Stölzls Adaption durchaus punkten: Bei allem Aufwand an Schauwerten und Effekten, schillernden Settings und folkloristischen Kostümen bleibt das filmische Epos emotional jederzeit glaubwürdig und stimmig – und damit im guten Sinne sehr unterhaltsam. Dabei setzt der Film nicht au

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