- | USA 2013 | 107 Minuten

Regie: Robert Rodriguez

Fortsetzungsfilm um einen wortkargen mexikanischen Geheimagenten, der aus Trauer über den Tod seiner Geliebten seinem Namen "Machete" alle Ehre macht. Er kann seiner Wut und Trauer freien Lauf lassen, als er im Auftrag des US-Präsidenten einen Terroristen zu Fall bringen soll, der mit einem Atomangriff droht. Ein misslungenes, unförmiges B-Movie als uninspirierte Karikatur der 1970er-Jahre-Exploitationfilme. Die lustlose Inszenierung und der lahme Plot werden dabei mit einem Star-Ensemble kombiniert, das bis auf wenige Ausnahmen deplatziert wirkt.

Filmdaten

Originaltitel
MACHETE KILLS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Robert Rodriguez
Buch
Kyle Ward
Kamera
Robert Rodriguez
Musik
Robert Rodriguez · Carl Thiel
Schnitt
Rebecca Rodriguez · Robert Rodriguez
Darsteller
Danny Trejo (Machete) · Michelle Rodriguez (Luz/Shé) · Sofía Vergara (Madame Desdemona) · Amber Heard (Miss San Antonio) · Cuba Gooding jr. (El Camaleón)
Länge
107 Minuten
Kinostart
19.12.2013
Fsk
ab 16; f
Diskussion
„Machete“ (fd 40 141) von Robert Rodriguez war 2010 eine recht gelungene Verneigung vor dem Exploitationkino. Dass ein Witz nicht mehr so gut ist, wenn man ihn ein zweites Mal hört, scheint dem Regisseur auch geläufig zu sein. Anders lässt sich kaum erklären, dass seine Fortsetzung „Machete 2: Machete Kills“ zwar männermordende Bordellmädchen, die aus eisernen Büstenhaltern Patronen verschießen, in Maya-Tempeln hausende schizophrene Waffenhändler und in Mel Gibson einen wahnhaften Oberbösewicht mit seherischen Fähigkeiten aufweist, inszenatorisch aber so schablonenhaft und lustlos ausgefallen ist, dass man fast den Eindruck hat, als wäre Rodriguez zur Regie gezwungen worden. Machete wird erneut von Danny Trejo gespielt, dessen traurig-vernarbtes Ledergesicht e

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