Haftbefehl

Drama | Frankreich/Belgien 2011 | 101 Minuten

Regie: Vincent Garenq

Beruhend auf einem realen Justizskandal in Frankreich, erzählt der Film von einem zuvor unbescholtenen Bürger und Familienvater, der angeklagt wird, Mitglied eines Rings zu sein, der Kinder sexuell missbraucht hat. Obwohl stichhaltige Beweise fehlen, gerät der Mann in die Mühlen einer durch die skandalisierte Öffentlichkeit unter Druck gesetzten Justiz. Das Drama schildert die Ereignisse aus der Perspektive eines unschuldig Angeklagten, dessen gesamte Existenz zerstört zu werden droht. Hervorragend gespielt und konsequent klaustrophobisch inszeniert, überzeugt der Film als Plädoyer fürs juristische Prinzip der Unschuldsvermutung. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PRÉSUMÉ COUPABLE
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2011
Regie
Vincent Garenq
Buch
Vincent Garenq · Hubert Delarue · Serge Frydman
Kamera
Renaud Chassaing
Musik
Klaus Badelt
Schnitt
Dorian Rigal-Ansous
Darsteller
Philippe Torreton (Alain Marécaux) · Wladimir Yordanoff (Maître Hubert Delarue) · Noémie Lvovsky (Edith Marécaux) · Raphaël Ferret (Richter Burgaud) · Michèle Goddet (Thessy)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Krimi

Heimkino

Verleih DVD
Koch (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 2.35:1, dts-HDMA frz./dt.)
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In der Nacht rückt der Autokorso mit den Beamten an, die Alain Marécaux und seine Frau verhaften und sie von ihren Kindern trennen. Beide sollen Teil eines pädophilen Netzwerks sein. Zeugen haben sie beschrieben, Opfer ihre Namen genannt. Damit beginnt das Martyrium von Alain, der dem Untersuchungsrichter vorgeführt wird, einem jungen, ehrgeizigen Mann, der von Anfang an keinen Zweifel daran lässt, dass er Alain für schuldig hält.

Diskussion
In der Nacht rückt der Autokorso mit den Beamten an, die Alain Marécaux (Philippe Torreton) und seine Frau verhaften und sie von ihren Kindern trennen. Beide sollen Teil eines pädophilen Netzwerks sein. Zeugen haben sie beschrieben, Opfer ihre Namen genannt. Damit beginnt das Martyrium von Alain, der dem Untersuchungsrichter vorgeführt wird, einem jungen, ehrgeizigen Mann, der von Anfang an keinen Zweifel daran lässt, dass er Alain für schuldig hält. Der Film von Vincent Garenq beruht auf realen Ereignissen: Anfang der 2000er-Jahre erschütterte ein Justizska

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