Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Literaturverfilmung | USA 2013 | 115 Minuten

Regie: Ben Stiller

Ein Büroangestellter, ein ausgesprochen sympathischer, schüchterner Jedermann, wächst über sich hinaus und verwandelt sich in einen Abenteuerhelden. Unterhaltsam, aber allzu routiniert lässt die Inszenierung den Protagonisten in satten Panoramen wie aus „National Geographic“-Dokumentationen Natur und Welt entdecken. Der klassische Topos des Jedermanns, der sein verborgenes Potenzial, aber auch ein angeblich authentisches Leben entdeckt, ist selten so deutlich als erhebende Botschaft und gleichzeitig so banal präsentiert worden wie in Ben Stillers Bearbeitung einer Kurzgeschichte von James Thurber. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE SECRET LIFE OF WALTER MITTY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Ben Stiller
Buch
Steve Conrad
Kamera
Stuart Dryburgh
Musik
Theodore Shapiro
Schnitt
Greg Hayden
Darsteller
Ben Stiller (Walter Mitty) · Kristen Wiig (Cheryl Melhoff) · Shirley MacLaine (Edna Mitty) · Adam Scott (Ted Hendricks) · Kathryn Hahn (Odessa)
Länge
115 Minuten
Kinostart
02.01.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die umfangreichere BD enthält indes u.a. ein längeres werbelastiges "Making of" (sieben Teile; 30 Min.) sowie ein Feature mit drei so im Film nicht verwendeten Szenen (15 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
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Diskussion
Walter Mitty ist ausgesprochen sympathisch. Ja, man sollte gar nicht anders können, als den ganzen Film um ihn herum einfach zu mögen, weil er von einem schüchternen Jedermann erzählt, der über sich hinauswächst. Ist das nicht, um einen Insider-Gag der Geschichte zu borgen, die Quintessenz des filmischen Eskapismus? Sind wir nicht alle ein bisschen Walter Mitty, und ist Ben Stiller, der sich hier selbst inszeniert mit seinem verträumten, leicht trotteligen, aber eben nicht notwendig hysterischen schauspielerischen Standardrepertoire nicht die Idealbesetzung für Mitty, also: für uns? Genau darin liegt aber die Schizophrenie des Films, der von Rebellion und Sp

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