Das Geheimnis der Bäume

Dokumentarfilm | Frankreich 2013 | 78 Minuten

Regie: Luc Jacquet

Poetisch-betörender Naturfilm über die Evolution und Ökologie von Bäumen und (Ur-)Wäldern. Gedreht an Schauplätzen in Peru, Gabun und Frankreich, taucht die sinnliche Dokumentation in die Tiefen des tropischen Dschungels ein und erforscht unter kundiger Leitung des Botanikers Francis Hallé die Lebenskreisläufe ursprünglicher Wälder. Mit brillanten HD-Bildern plastisch fotografiert, nutzt die Inszenierung dabei auch Tricksequenzen, um die enorme Vielfalt des Lebendigen sichtbar zu machen.

Filmdaten

Originaltitel
IL ÉTAIT UNE FORÊT
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2013
Regie
Luc Jacquet
Buch
Luc Jacquet
Kamera
Antoine Marteau
Schnitt
Stéphane Mazalaigue
Länge
78 Minuten
Kinostart
02.01.2014
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Eigentlich sind Naturfilme ganz einfach. Um dem Wunder im Kleinen und im Großen auf die Spur zu kommen, muss man den Geschöpfen der Erde „nur“ mit einer hochauflösenden Kamera beim Wachsen zuschauen oder – besser – in die Luft gehen, um die Struktur, wenn schon nicht begreifen, so doch zumindest erkennen zu können. Ansonsten sollte man tunlichst schweigen und die Bilder von der Musik umspielen lassen. Diese wird, egal ob dezent, euphorisch, kitschig oder geheimnisvoll, den Geist des Zuschauers anregen, der sich dann seine höchst eigene Geschichte erzählt. Auf diese Weise wurden schon viele Filme gemacht; allzu viele „von oben“ oder einfach nur tiefenscharf und in HD. „Das Geheimnis der Bäume“ ist auch ein Film „von oben“, mit brillanten Bildern und in HD – und doch unterscheidet er sich von den vielen anderen auf angenehme Weise.

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