Drama | Großbritannien/Frankreich/Schweden/Belgien 2013 | 113 Minuten

Regie: Oliver Hirschbiegel

Nach der Trennung von ihrem Ehemann Charles im Jahr 1995 muss sich die englische Prinzessin Diana mehr denn je der Öffentlichkeit erwehren. Auf der Suche nach einer neuen Rolle verliebt sie sich in den Herzchirurgen Hasnat Khan. Doch ihre Verbindung steht unter keinem guten Stern. Ein in der Hautrolle bewundernswert gespieltes Drama, das ansonsten aber unentschlossen-konfus zwischen Romanze, Psychogramm und Medienschelte laviert. Seine inszenatorische Haltlosigkeit wird noch durch hölzerne Dialoge getoppt, was selbst eine solide Herzschmerz-Unterhaltung unmöglich macht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DIANA
Produktionsland
Großbritannien/Frankreich/Schweden/Belgien
Produktionsjahr
2013
Regie
Oliver Hirschbiegel
Buch
Stephen Jeffreys
Kamera
Rainer Klausmann
Musik
Keefus Ciancia · David Holmes
Schnitt
Hans Funck
Darsteller
Naomi Watts (Diana) · Naveen Andrews (Hasnat Khan) · Douglas Hodge (Paul Burrell) · Geraldine James (Oonagh Toffolo) · Charles Edwards (Patrick Jephson)
Länge
113 Minuten
Kinostart
09.01.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein längeres Interview mit Regisseur Oliver Hirschbiegel (15 Min.).

Verleih DVD
Concorde (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ist dieser Film ein Komplott des MI5, um den Namen von Prinzessin Diana zu verunglimpfen? So fragte sich ironisch der Rezensent des „Guardian“ angesichts von Oliver Hirschbiegels Drama über die letzten zwei Lebensjahre der „Princess of Wales“. Angesichts mancher Szenen könnte man diesen Verdacht durchaus teilen. Dabei handelt es sich nicht etwa um Versuche, den „Mythos Diana“ kritisch zu beleuchten, sondern ganz im Gegenteil um besonders plumpe Sequenzen, die die Figur aufs Niveau einer „Soap Opera“ herunterbrechen. So sieht man Diana als eifrige Hausfrau, wie sie die unaufgeräumte Wohnung ihres Liebhabers, des Herzchirurgen Hasnat Khan, auf Vordermann bringt, oder bei ähnlich peinlichen Momenten, die hinter der

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