Paranormal Activity: Die Gezeichneten

Horror | USA 2013 | Kino: 84 (=DVD: 81 & BD: 84) BD auch Extended Cut: 101 Minuten

Regie: Christopher Landon

Ein junger Mann, dessen Nachbarin anscheinend ermordet wurde, dringt mit einem Kumpel in deren Wohnung ein, wo sie auf okkulte Gegenstände und ominöse Videokassetten stoßen. In der Nacht plagen ihn Albträume, am nächsten Morgen erwacht er mit einer Bisswunde am Arm und entdeckt übernatürliche Kräfte an sich. Lose mit der (Polter-)Geister- und Besessenheitsreihe verbundenes „Spin-off“, das die „Found Footage“-Idee für die hispano-amerikanische Zielgruppe adaptiert, wobei die Inszenierung das ursprünglich auf blanken Horror getrimmten Franchise durch (unfreiwillige) Komik Richtung Jahrmarktsposse erweitert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PARANORMAL ACTIVITY: THE MARKED ONES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Christopher Landon
Buch
Christopher Landon
Kamera
Gonzalo Amat
Schnitt
Gregory Plotkin
Darsteller
Andrew Jacobs (Jesse) · Gabrielle Walsh (Marisol) · Jorge Diaz (Hector) · Molly Ephraim (Ali) · Richard Cabral (Arturo)
Länge
Kino: 84 (=DVD: 81 & BD: 84) BD auch Extended Cut: 101 Minuten
Kinostart
02.01.2014
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras umfassen u.a. sog. "Gefundenes Filmmaterial" (11 Min.); dabei handelt es sich um sog. im Film nicht verwedentes Material.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Dass alles noch kein Ende hat, war all jenen klar, die bis zum Ende des Abspanns von Teil 4 der „Paranormal Activity“-Reihe ausharrten. Der im dortigen Mini-Epilog angedeutete Ausflug in die Latino-Community sollte allerdings, so ein hastig nachgeschobenes PR-Statement, nicht der fünfte Teil der gewinnträchtigen Schock- und Grusel-Reihe werden, sondern ein sogenanntes „Spin-off“, ein autarker Seitenableger. Solche Feinheiten mögen angesichts der losen Sequel-Verbindungen eher unwichtig erscheinen, haben aber durchaus ihren Sinn: Neben den „normalen“ Fortsetzungen könnte man im Erfolgsfall unschwer weitere „Specials“ mit anderen US-Ethnien einflechten. Auch dort gibt es schließlich allerhand Aberglaube, den man in das Horror-Franchise um (Polter-)Geistererscheinungen und Besessenheiten trefflich einbauen könnte. „P

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