Komödie | Deutschland/Österreich 2013 | 99 Minuten

Regie: Frederick Baker

Ein leidenschaftlicher Amateurfilmer aus einer bayerischen Provinzstadt, der wenig Anerkennung findet, wittert die Chance auf den Durchbruch, als seine Bank einen Filmwettbewerb ausschreibt. Mit seiner Idee, einen Film über Adolf Hitler als Privatmann zu drehen, handelt sich der Möchtegern-Künstler jedoch allerhand Schwierigkeiten ein. Eine gallige Satire des Kabarettisten Gerhard Polt auf das deutsche Verhältnis zu Hitler und auf die Rezeption der NS-Zeit im aktuellen deutschen Kino. Streckenweise sehr amüsant, verschenkt der Film weitgehend sein Potenzial durch seine biedere Grundhaltung, schwache Nebenfiguren und eine diffuse Struktur. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
... UND ÄKTSCHN!
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2013
Regie
Frederick Baker
Buch
Gerhard Polt · Frederick Baker
Kamera
Wolfgang Thaler
Musik
Christoph Well
Schnitt
Alarich Lenz
Darsteller
Gerhard Polt (Hans A. Pospiech) · Gisela Schneeberger (Grete Neuriedl) · Maximilian Brückner (Alfons Pospiech) · Robert Meyer (Günther Fleischbauer) · Nikolaus Paryla (Nagy)
Länge
99 Minuten
Kinostart
06.02.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches „Making of“ (44 Min.) sowie ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.)

Verleih DVD
Majestic/fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Majestic/fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Von „Provinz“ möchte er nichts hören. Da redet Hans A. Pospiech schon lieber französisch-vornehm von „Provence“, wenn er von seiner Heimatstadt Neufurth spricht. Pospiech weiß, dass er aneckt, doch irgendeiner muss es schließlich tun, wenn der Rest der Ortsbewohner wegen der Finanzkrise im kollektiven Resignationsschlaf versinkt. Nicht einmal die Flugzeuge, welche die Stadt ständig überfliegen, stören sie groß – das Aufbegehren erschöpft sich hier darin, einem Schneemann ein Schild mit der Aufschrift „Kampf dem Fluglärm“ umzuhängen. Pospiech hat es noch halbwegs gut getroffen: In seiner Garage lagern reichlich Memorabilien und Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg, die er nach und nach („Pro Explosion fünfzig Euro“) an einen Schweizer Sammler verhökert. Sein Lebenszweck aber ist das I

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