Drama | USA 2012 | 115 Minuten

Regie: Henry-Alex Rubin

Ein sensibler Teenager wird in einem sozialen Netzwerk bloßgestellt; ein Ehepaar verliert persönliche Daten an einen Cyber-Kriminellen; eine Journalistin ist von der komplizierten Welt der Internet-Pornografie und ihren allzu echten Protagonisten überfordert. Ein arg exemplarischer Episodenfilm über die Gefahren und Chancen der digitalen Welt. Die Inszenierung lässt sich viel Zeit, um die Figuren und deren individuelle Nöte zu konturieren, gewinnt aber erst im letzten Drittel an Format und stellt dann Schicksale und Konstellationen vor Augen, die über die Gemeinplätze hinausweisen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DISCONNECT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Henry-Alex Rubin
Buch
Andrew Stern
Kamera
Ken Seng
Musik
Max Richter
Schnitt
Lee Percy · Kevin Tent
Darsteller
Jason Bateman (Rich Boyd) · Hope Davis (Lydia Boyd) · Frank Grillo (Mike Dixon) · Michael Nyqvist (Stephen Schumacher) · Paula Patton (Cindy Hull)
Länge
115 Minuten
Kinostart
30.01.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Dies ist, womöglich nur scheinbar, ein Film über die digitale Vernetzung, also die Reaktion eines Mediums auf ein anderes. So jedenfalls stellen Regisseur Henry-Alex Rubin und der Drehbuchautor Andrew Stern ihre oberflächlich miteinander verbundenen Episoden vor. Die Leinwand wird dabei minutenlang von aufpoppenden Chat-Nachrichten und den konzentrierten, oft verzweifelten Gesichtern der Chattenden dominiert. Cindy Hull (Paula Patton) offenbart den Schmerz über den Tod ihres Kindes lieber einem unsichtbaren Gegenüber als ihrem Ehemann Derek (Alexander Skarsgård). Der zockt heimlich in virtuellen Pokerräum

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren