Ricky - Normal war gestern

Kinderfilm | Deutschland 2013 | 88 Minuten

Regie: Kai S. Pieck

Ein zehnjähriger Junge in einem Dorf in Thüringen kämpft selbstbewusst und mutig gegen die vielen Sorgen um ihn herum, die aus dem wirtschaftlichen Niedergang der Region, aber auch den Verhärtungen und Enttäuschungen in seiner Familie erwachsen. Dabei ist ihm ein eingebildeter Kung-Fu-Partner ebenso behilflich wie ein nicht minder gefrustetes Mädchen, aber auch sein älterer Bruder, der endlich zu ihm und sich selbst steht. Ein von sommerlichem Sonnenlicht durchfluteter Kinderfilm, der keine Heile-Welt-Idylle zeichnet, vielmehr aus einer lebensnahen Situation heraus glaubwürdig an Selbstvertrauen, Solidarität und Familiensinn appelliert. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Kai S. Pieck
Buch
Hannes Klug
Kamera
Mel Griffith
Musik
Andreas Helmle
Schnitt
Tobias Steidle
Darsteller
Rafael Kaul (Ricky) · Jordan Elliot Dwyer (Micha) · Merle Juschka (Alex) · Paul Maximilian Schüller (Simon) · Hoang Dang-Vu (Xi Lao Peng)
Länge
88 Minuten
Kinostart
06.02.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Kinderfilm

Heimkino

Verleih DVD
Lighthouse/farbfilm (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Im winzigen Provinzdorf Herzfeld irgendwo in Thüringen stehen alle Zeichen auf Niedergang. Die Straßen des beschaulichen Orts mit der Patina des Alters und Zerfalls sind menschenleer, die Häuser und Geschäfte nahezu verwaist; einer der letzten hier ansässigen Handwerksbetriebe ist die kleine Schreinerei von Rickys Vater – und auch sie kämpft ums Überleben. Nur wenn der zehnjährige Ricky durch die sonnendurchflutete Landschaft radelt, um an einer einsamen Landstraße in den Bus zu steigen, der ihn zur Schule bringt, kommt Leben ins Bild. Der temperamentvolle, fantasiebegabte und selbstbewusste Junge schafft sich seine eigene Welt, in der er an einem geheimen Ort mit einem imaginierten Gleichaltrigen Kung Fu trainiert; aus einem solchen Fantasie-Spiel tankt er gen

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