Abenteuerfilm | Deutschland 2013 | 94 Minuten

Regie: Reinhard Klooss

Der Sprössling eines Unternehmers überlebt als einziger einen Hubschrauberabsturz über dem afrikanischen Dschungel und wird von Gorillas adoptiert und aufgezogen. Viele Jahre später trifft eine Expedition auf den inzwischen erwachsenen Mann, der sich Tarzan nennt; dieser muss erkennen, dass manche Menschen aus Profitgier über Leichen gehen, einige aber auch liebenswert sind. Wenig überzeugender 3D-Animationsfilm nach Motiven von Edgar Rice Burroughs, der den klassischen Stoff durch Fantasy-Komponenten in ein konfuses, wenig kindgerechtes Konglomerat aus erfolgversprechenden Hollywood-Klischees verwandelt. Auch die vielgepriesenen technischen Aspekte des Films (echte Schauspieler wurden aufgenommen und via Motion-Capturing digitalisiert) enttäuschen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Reinhard Klooss
Buch
Reinhard Klooss
Kamera
Markus Eckert
Musik
David Newman
Schnitt
Alexander Dittner
Länge
94 Minuten
Kinostart
20.02.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Abenteuerfilm | Animationsfilm | Kinderfilm

Heimkino

DVD & BD enthalten umfangreiche, jedoch zumeist auf Werbung abzielende Extras.

Verleih DVD
Constantin (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Eine „Verfilmung“ eines literarischen Stoffes muss mit der Vorlage nicht unbedingt etwas gemein haben. Ein gutes Beispiel dafür ist Tarzan, der in der Gestalt, die ihm Johnny Weissmuller in „Tarzan, der Affenmensch“ (1932) verliehen hatte, nicht mehr viel mit der von Edgar Rice Burroughs erdachten Figur zu tun hatte. Der Film war dennoch ein stilbildender Vorreiter des Abenteuerfilms. Die Intensität der Bearbeitung eines Stoffes kann unter Umständen bereits ausreichen, um eine Adaption zu rechtfertigen. Ein Beispiel dafür wäre „Greystoke – Die Legende von Tarzan, Herr der Affen“ (fd 24 832), der das akkurateste Bild von Burroughsʼ Tarzan zeichnete, um in der zweiten Hälfte dem Geschehen eine völlig neue Richtung zu geben. So beginnt denn auch Reinhard Klooss’ Versu

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