Biopic | USA/Großbritannien/Australien 2013 | 131 Minuten

Regie: John Lee Hancock

Künstlerische Querelen zwischen dem US-amerikanischen Filmproduzenten Walt Disney und der „Mary Poppins“-Autorin P.L. Travers anlässlich der Film-Musical-Adaption im Jahr 1964 werden auf zwei Zeitebenen beleuchtet, wobei eine Vorgeschichte über Travers' Kindheit die tragische Motivation für den komödiantisch erzählten „Culture Clash“ liefert. Pointiert unterhaltendes, dramaturgisch meisterlich inszeniertes fiktives „Making of“, das freilich nicht gerade respektvoll mit seiner eigenwilligen weiblichen Hauptfigur umgeht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SAVING MR. BANKS
Produktionsland
USA/Großbritannien/Australien
Produktionsjahr
2013
Regie
John Lee Hancock
Buch
Kelly Marcel · Sue Smith
Kamera
John Schwartzman
Musik
Thomas Newman
Schnitt
Mark Livolsi
Darsteller
Emma Thompson (P.L. Travers) · Tom Hanks (Walt Disney) · Annie Rose Buckley (Ginty) · Colin Farrell (Travers Goff) · Ruth Wilson (Margaret Goff)
Länge
131 Minuten
Kinostart
06.03.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Komödie

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD-Extras enthalten indes u.a. ein Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.).

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Im Kreis der Disney-Mitarbeiter wirkt die Schriftstellerin P.L. Travers wie ein in Tweed gepackter Monolith britischer Pedanterie. Sie hat sehr genaue Vorstellungen davon, wie die Verfilmung ihres Buches „Mary Poppins“ auszusehen habe und wie nicht. Die unterbreitet sie dem Drehbuchautor Don DaGradi, den Komponisten Robert und Richard Sherman sowie Walt Disney persönlich in einem Tonfall, als sei sie wie ihre Figur eine Gouvernante, die es mit renitenten Kindern zu tun hat. Das provoziert verzweifelt-ungläubige Blicke, doch ist der mächtige Studioboss machtlos: Solange Travers’ nicht ihre Unterschrift unter das Dokument setzt, mit dem sie die Rechte an der Verfilmung abtritt, steht das Filmprojekt auf Messers Schneide. Das Resultat dieses Konflikts ist Filmgeschichte: Die Adaption, um die Disney 20 Jahre la

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