Die Reise zum sichersten Ort der Erde

Dokumentarfilm | Schweiz 2013 | 104 Minuten

Regie: Edgar Hagen

Eine vermeintlich naiv-neugierige Recherche „zum sichersten Ort der Welt“, an dem der strahlende Atommüll für Hunderttausende von Jahren für die Außenwelt gefahrlos deponiert werden kann. Dabei kollidieren die Zweifel an der Sicherheit wie auch die Ablehnung der Bevölkerung mit der Notwendigkeit, ein definitives Endlager zu finden. Nebenbei entrollt die spannende Dokumentation eine Nukleargeschichte voller Fehleinschätzungen und deckt mit einem gewissen Galgenhumor die Zwangslage der Forscher auf, die mit noch so viel finanziellen Mitteln bislang keine adäquate Lösung gefunden haben. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2013
Regie
Edgar Hagen
Buch
Edgar Hagen
Kamera
Peter Indergand
Musik
Tomek Kolczynski
Schnitt
Paul-Michael Sedlacek · Edgar Hagen
Länge
104 Minuten
Kinostart
19.03.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
W-film/Lighthouse (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Das Monster renne frei herum und sei nur schwer wieder einzufangen. Sehr bildlich umschreibt der indigene Amerikaner Russell Jim vom Umweltsanierungsprogramm der Yakama-Nation ein Problem, für das der Forscher Ju Wang in China einen wesentlich pragmatischeren Vergleich findet: „Wenn man ein Haus baut, sollte man die Toilette nicht vergessen.“ Im Fall der Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll aber müsste ein solch „Abort“ tatsächlich am liebsten dort liegen, wohin Edgar Hagens Dokumentarfilm gerne reisen würde: an den sichersten Ort der Erde. Dafür steigt der Schweizer auf Kamelrücken und Schiffe, in Flugzeuge, Jeeps und manchmal auch ins Video-Archiv – der sicherste Ort der Erde ist bestenfalls auch der abgelegenste. Über 350.000 Tonne

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