Dokumentarfilm | Kanada 2012 | 113 Minuten

Regie: Sarah Polley

Die Schauspielerin und Regisseurin Sarah Polley sucht nach den Spuren ihrer früh verstorbenen Mutter. Im Austausch mit Geschwistern, dem Vater und Verwandten erfährt sie Familiengeschichte(n) als mehrstimmige, teils widersprüchliche Erzählungen, in denen Erinnerungen, persönliche Erlebnisse, Gerüchte und die Lust an Mythenbildung miteinander verschmelzen. Der unterhaltsame Dokumentarfilm legt seine formalen Mittel wiederholt offen und hinterfragt selbstkritisch die eigene Position. Das verleiht ihm ein hohes Maß an Selbstreflexivität. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
STORIES WE TELL
Produktionsland
Kanada
Produktionsjahr
2012
Regie
Sarah Polley
Buch
Sarah Polley
Kamera
Iris Ng
Schnitt
Michael Munn
Länge
113 Minuten
Kinostart
27.03.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Koch (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Ein Film legt seine Mittel offen: er zeigt ein Tonstudio, Sprecherkabine und Mischpult, das Einrichten der Kamera in verschiedenen Wohnzimmern, Mikrofone auf dem Küchentisch, leichte Anspannung und Aufgeregtheit bei den zu befragenden Personen, nervöses Herumgewitzel über das eigene Aussehen vor laufender Kamera etc. „Stories We Tell“ beginnt geradezu programmatisch als „Making of“, als ein Film, der sich selbst und seine Legitimation ständig neu befragt. Was sie von der Idee dieses Dokumentarfilms eigentlich halten, will die Regisseurin und Schauspielerin Sarah Polley von ihren Geschwistern und Verwandten, aber auch von ihrem Vater wissen. Eine ihrer Schwestern fragt, wen zum Teufel ihre Familiengeschichte denn eigentlich interessieren solle… Polley befragt und verhört – so zumindest nennt sie e

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