Dokumentarfilm | Deutschland 2013 | 96 Minuten

Regie: André Schäfer

Auf den Spuren von Moritz von Uslars literarischer Reportage „Deutschboden“ erkundet der semi-dokumentarische Film auf originelle Weise das Leben junger Männer in einer brandenburgischen Kleinstadt. Nach vorherrschenden (Klischee-)Vorstellungen müsste dieses von Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Rechtsradikalismus geprägt sein, doch in den Begegnungen bei Grillfesten, am Tresen oder auf dem Bolzplatz ergibt sich ein weit differenzierteres Bild, das mitunter wie eine Liebeserklärung an die Langeweile und Normalität der Provinz anmutet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
André Schäfer
Buch
André Schäfer
Kamera
Andy Lehmann
Schnitt
Fritz Busse
Länge
96 Minuten
Kinostart
27.03.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
W-Film/Lighthouse (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Im Frühsommer 2009 fasste der Autor Moritz von Uslar einen ebenso irrwitzigen wie kühnen Plan. Aus dem sicheren Terrain von Berlin-Mitte heraus wollte er als Ein-Mann-Expedition dorthin aufbrechen, „wo kaum ein Mensch je vor uns war“: nach Hardrockhausen ins Brandenburgische, wo sich Hartzer, Nazi-Skins und Sonnenbank gebräunte Bräute „Gute Nacht“ sagen, wo Discounter „Mäc Geiz“ heißen und „Leute in strahlend weißen Trainingsanzügen an Tankstellen rumstehen und ab und an einen Spuckefaden zu Boden fallen lassen.“ Hier sollte „des Prolls reine Seele“ gefunden werden. Große Sache! Mutig! Kurzum: Von Uslar wollte sich in der ehemaligen DDR unters Volk mischen und eine teilnehmende Beobachtung wagen. Zunächst einmal galt es, eine entsprechend heruntergerockte Kleinstadt z

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