My Sweet Pepper Land

Drama | Frankreich/Deutschland/Irak 2013 | 94 Minuten

Regie: Hiner Saleem

Ein kurdischer Polizist lässt sich ins irakisch-türkische Grenzgebiet versetzen, wo er sich mit einer unverheirateten Dorfschullehrerin zusammentut, um sich gegen den Druck des örtlichen Paten zu wehren. Gemeinsam wollen sie Recht und Bildung durchsetzen und für eine bessere Gesellschaft kämpfen, was auf erbitterten Widerstand beim herrschenden Clan stößt. Der Western aus den engen, felsigen Tälern Kurdistans setzt vorwiegend auf Mittel der Groteske und meidet das Pathos. Das überzeichnete Ende der bisweilen abrupt zwischen Drama und Farce wechselnden Parabel stellt den Kampf für eine gerechte Gesellschaft nachhaltig in Frage. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MY SWEET PEPPER LAND
Produktionsland
Frankreich/Deutschland/Irak
Produktionsjahr
2013
Regie
Hiner Saleem
Buch
Hiner Saleem
Kamera
Pascal Auffray
Schnitt
Sophie Reine · Clémence Samson · Juliette Haubois
Darsteller
Golshifteh Farahani (Govend) · Korkmaz Arslan (Baran) · Suat Usta (Reber) · Mir Murad Bedirxan (Tajdin) · Feyyaz Duman (Jaffar)
Länge
94 Minuten
Kinostart
27.03.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
REM (16:9, 1.78:1, DD5.1 Zazaki/dt.)
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Diskussion
Nach Jahren des Kampfes um die Unabhängigkeit ist Kurdistan auch im Nordirak, also dort, wo sich ein quasi-kurdischer Nationalstaat herausgebildet hat, nicht wirklich im Frieden angekommen. Korruption und veraltete Moralvorstellungen behindern den Weg in die geistige Freiheit, wie Hiner Saleem mit seinem „kurdischen Western“ erklärt. Die Mischung aus Tragik und Komik, unvorhersehbare Rhythmuswechsel zwischen schwarzem Humor und tiefem Schmerz prägen das zeitgenössische kurdische Kino, zu deren prominentesten Vertretern der in Paris lebende Saleem zählt. Sein Blick auf die „Autonome Region Kurdistan“ ist von einer westlichen Perspektive geprägt. Seine Hauptfiguren sind der Polizist Bara

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