Die schwarzen Brüder

Jugendfilm | Deutschland/Schweiz 2013 | 103 Minuten

Regie: Xavier Koller

Ein zwölfjähriger Bergbauernjunge aus dem Tessin wird im 19. Jahrhundert angesichts der finanziellen Not seiner Familie nach Mailand verkauft, um dort als rechteloser Kaminfegerjunge ausgebeutet zu werden. Hoffnung auf Rettung und Rückkehr gibt es erst, als er und andere leidgeprüfte Jungen als „schwarze Brüder“ den Mut zu einem verwegenen Plan aufbringen. Spannender, opulent ausgestatterter historischer Abenteuerfilm nach einem berühmten Jugendbuch. Allzu steif aufgesagte Dialoge mindern zwar die Intensität der Fabel, die als „süffige“ Geschichte um Mut, Freundschaft und Solidarität in sozial ungerechten Zeiten dennoch fesselt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
DIE SCHWARZEN BRÜDER
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2013
Regie
Xavier Koller
Buch
Fritjof Hohagen · Klaus Richter
Kamera
Felix von Muralt
Musik
Balz Bachmann
Schnitt
Gion-Reto Killias
Darsteller
Fynn Henkel (Giorgio) · Ruby O. Fee (Angeletta) · Moritz Bleibtreu (Mann mit der Narbe/Antonio Luini) · Richy Müller (Pater Roberto) · Waldemar Kobus (Battista Rossi)
Länge
103 Minuten
Kinostart
17.04.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Jugendfilm

Heimkino

Die Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Extras umfassen u.a. ein längere Interviews mit dem Regisseur Xavier Koller (16 Min.) und dem Darsteller Moritz Bleibtreu (12 Min.).

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Sieht man einmal von ihrer be-deutsamen Buchreihe „Die Kinder von Nr. 67“ ab, dürfte „Die schwarzen Brüder“ der populärste Kinderabenteuerroman der Schriftstellerin Lisa Tezner (1894-1963) sein. Sie schrieb ihn 1940/41 mit ihrem Mann Kurt Kläber (Kurt Held) im Schweizer Exil, nachdem das Paar bereits 1933 aus dem nationalsozialistischen Deutschland geflohen war. „Die schwarzen Brüder“ erinnert im Kern an Erich Kästners „Emil und die Detektive“ und ist ebenfalls eine Geschichte um Freundschaft, Mut und kindliche Solidarität im Angesicht von Ungerechtigkeit und Unrecht. Tezner wählt freilich einen gänzlich anderen historischen Hintergrund: Ihr Emil Tischbein ist der zwölfjährige B

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