The Invisible Woman

- | Großbritannien 2013 | 111 Minuten

Regie: Ralph Fiennes

Basierend auf der Buchvorlage von Claire Tomalin, erzählt der Film eine Liebesaffäre des berühmten englischen Schriftstellers Charles Dickens (1812-1870) mit der jungen Schauspielerin Nelly Ternan (1839-1914). Die durchdachte Inszenierung arbeitet geschickt mit der Enge viktorianischer Räume sowie mit Landschaften und entwickelt dabei ein suggestives Klangdesign. Vor allem geht es dem Film ums feinfühlige Sich-Einlassen auf die Lebens- und Liebesverhältnisse des viktorianischen Zeitalters. Ein bewegendes, auch darstellerisch herausragendes Porträt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE INVISIBLE WOMAN
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2013
Regie
Ralph Fiennes
Buch
Abi Morgan
Kamera
Rob Hardy
Musik
Ilan Eshkeri
Schnitt
Nicolas Gaster
Darsteller
Ralph Fiennes (Charles Dickens) · Felicity Jones (Nelly Ternan) · Kristin Scott Thomas (Mrs. Ternan) · Tom Hollander (Wilkie Collins) · Joanna Scanlan (Catherine Dickens)
Länge
111 Minuten
Kinostart
24.04.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Hauptdarstellerin Felicity Jones.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion

Ralph Fiennes präsentiert als Regisseur und Darsteller einen Film über eine heimliche Liebe des Dichters Charles Dickens.

Schritte knirschen auf dem Sand eines Strandes; eine Fahne raschelt im Wind; eine Schreibfeder kratzt über Papier; der Urinstrahl trifft plätschernd in ein Becken. In Ralph Fiennes' zweiter Regiearbeit „The Invisible Woman“, in der es fast keine Filmmusik gibt, kommt Geräuschen eine auffällige Präsenz zu. Da sie so in den Vordergrund treten, muss die Welt um sie herum wohl recht leise sein: eine schweigende Welt sozusagen.

Tatsächlich spielt das Schweigen in diesem Film, der von einer außerehelichen Liebschaft des Romanciers Charles Dickens erzählt, eine wichtige Rolle; er könnte statt „Die unsichtbare Frau“ auch „Die verschwiegene Frau“ heißen. Denn von dieser Liebe des verheirateten Autors zu der wesentlich jüngeren Nelly Ternan darf nichts bekannt werden; und nicht einmal die betroffenen Figuren scheinen offene Worte für das Verhältnis zu haben: Nellys Mutter &a

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