Die zwei Gesichter des Januars

Literaturverfilmung | Großbritannien/USA/Frankreich 2014 | 97 Minuten

Regie: Hossein Amini

Die Begegnung eines kleinen Trickbetrügers mit einem Hochstapler und seiner Frau führt durch einen tragischen Unfall zu einer abenteuerlichen Flucht zu dritt. Dabei verfängt sich die Hilfsbereitschaft des einen in den Intrigen des anderen. Hossein Aminis geradezu standardmäßig klassische, an Filmen von Alfred Hitchcock angelehnte Verfilmung eines Romans von Patricia Highsmith setzt ganz auf die Schauwerte einer mediterranen Kulisse der 1960er-Jahre. Während der Film seinen Reiz aus der Dynamik der Männerbeziehung bezieht, gerät die Frauenfigur allzu sehr unter die Räder und wird zum dekorativen Beiwerk. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE TWO FACES OF JANUARY
Produktionsland
Großbritannien/USA/Frankreich
Produktionsjahr
2014
Regie
Hossein Amini
Buch
Hossein Amini
Kamera
Marcel Zyskind
Musik
Alberto Iglesias
Schnitt
Nicolas Chaudeurge · Jon Harris
Darsteller
Viggo Mortensen (Chester MacFarland) · Kirsten Dunst (Colette MacFarland) · Oscar Isaac (Rydal Keener) · Daisy Bevan (Lauren) · Omiros Poulakis (Niko)
Länge
97 Minuten
Kinostart
29.05.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung | Thriller

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Im Zeitalter des Massentourismus wirken die Griechenlandbilder, die „Die zwei Gesichter des Januars“ von den beginnenden 1960er-Jahren zeichnet, wie retrosehnsüchtige Wiederbelebungsversuche einer verlorenen gegangenen Epoche. Das amerikanische Ehepaar Chester und Colette MacFarland streift eingangs in luftig-cremefarbener Leinenkleidung allein durch die postkartenschöne Akropolis, während im Hintergrund eine kleine Gruppe einem Touristenführer folgt; auf dem Athener Markt herrscht ein buntes Gewusel, eine Szene, deren demonstrative, fast gekünstelte „Lebendigkeit“ an die Bilder erinnert, die das Kino sich in der Vergangenheit von der Fremde gemacht hat. Man denkt

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