Kathedralen der Kultur

Dokumentarfilm | Deutschland/Dänemark/Österreich/Norwegen/Frankreich/USA/Japan 2014 | 164 (auch in zwei Teilen 78 & 78; DVD 158; BD 165) Minuten

Regie: Wim Wenders

Sechs Filmemacher durchdringen mit der 3D-Kamera vom dänischen Gefängnis bis zum Opernhaus in Oslo jeweils ein kulturell bedeutsames Bauwerk und wollen ihm, zumeist mit langen Kamerafahrten und nachdenklichem Voiceover, seine Bedeutung entlocken. Einige Episoden wirken dabei zwar überstilisiert, insgesamt aber lädt das Projekt gerade durch seine antirealistische Darstellung zur Reflexion darüber ein, was die Zuschauer in einem Gebäude sehen und wie es sich als Ort des kulturellen Diskurses anzueignen wäre. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
KATHEDRALEN DER KULTUR | CATHEDRALS OF CULTURE
Produktionsland
Deutschland/Dänemark/Österreich/Norwegen/Frankreich/USA/Japan
Produktionsjahr
2014
Regie
Wim Wenders · Michael Glawogger · Michael Madsen · Robert Redford · Margreth Olin
Buch
Wim Wenders · Michael Glawogger · Michael Madsen · Anthony Lappé · Margreth Olin
Kamera
Christian Rein · Wolfgang Thaler · Ed Lachman · Øystein Mamen · Ali Gözkaya
Musik
Claude Debussy · Johann Sebastian Bach · Wolfgang Mitterer · Karsten Fundal · Moby
Schnitt
Toni Froschhammer · Monika Willi · Janus Billeskov Jansen · Jim Helton · Michal Leszczylowski
Länge
164 (auch in zwei Teilen 78 & 78; DVD 158; BD 165) Minuten
Kinostart
29.05.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
nfp
Verleih Blu-ray
nfp
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Diskussion
Dieser Film hat ein schweres Gewicht zu tragen. Nicht alleine, weil der Titel an Ehrfurcht gebietende, neosakrale Orte denken lässt, die durch eine unterwürfige Huldigung durch die Kamera zu starren, menschenfeindlichen Bombastobjekten zu werden drohen. Sondern auch, weil eine der sechs Episoden vom jüngst verstorbenen Michael Glawogger erdacht und inszeniert wurde und somit ungewollt die Last eines filmischen Vermächtnisses trägt. Glawogger hat sich entschieden, in der russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg zu drehen und der „Verkörperung einer Geistesgesamtheit“ auf den Grund zu gehen. Doch was man dann sieht, ist leider nicht viel mehr als ein langgestrecktes Abfahren von Bücherwänden in 3D zum Originalso

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