Gangsterfilm | Deutschland 2013 | 102 Minuten

Regie: Nikolai Müllerschön

Ein gealterter Krimineller, der sich seinen alten Kumpeln gegenüber stets loyal gezeigt hat, wird aus dem Gefängnis entlassen und findet schnell Anschluss an seine einstigen Mitstreiter. Zusammen mit einem dubiosen Bundesbank-Vorstandsmitglied plant die Bande ein letztes „großes Ding“, doch destruktive Kräfte, Geldgier und Rachedurst drohen die Pläne zu durchkreuzen. Ein melancholisch angehauchter, schmutzig-harter Gangsterfilm, erzählt im Stil französischer Genreklassiker. Dabei zeugt die nicht sonderlich originelle, aber solide gespielte Geschichte von einer beachtlichen Kompromisslosigkeit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Nikolai Müllerschön
Buch
Nikolai Müllerschön
Kamera
Klaus Merkel
Musik
Julius Kalmbacher · Cop Dickie · Xavier Naidoo
Schnitt
Andrea Zondler
Darsteller
Heiner Lauterbach (Harms) · Friedrich von Thun (Knauer) · Axel Prahl (Menges) · Martin Brambach (Timm) · Blerim Destani (Türke)
Länge
102 Minuten
Kinostart
12.06.2014
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Gangsterfilm

Heimkino

Verleih DVD
Kinostar (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
16 Jahre hat Harms abgesessen, drei, weil er einem Schließer einen Scheitel gezogen hat, und dreizehn, weil er sein Wort gehalten hat, wie wir später erfahren werden. Eingefahren ist er damals wegen zweifachen Mordes und passend dazu hat er sich hinter schwedischen Gardinen einen schönen Retro-Schnauzer wachsen und sich eine Träne unters Auge und „Faith“ auf den Arm tätowieren lassen. Damit eins schon mal klar ist: Auf Harms kann man sich verlassen, der steht für seine Kumpel ein. Noch am Tag vor seiner Entlassung aus dem Knast stellt er seine Loyalität unter Beweis, als er die Misshandlung seines jungen Zellengenossen Luik im Duschraum blutig rächt. „Draußen ist es auch nicht besser!“, gibt ihm ein Wachmann am nächsten Tag noch mit auf den Weg. Schnell hat Harms wieder Kontakt zu seinen alten Kumpels, dem Imbissbuden-Besitzer Onkel, dem prolligen Menges und dem r

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