Komödie | Frankreich/Belgien 2013 | 87 Minuten

Regie: Guillaume Gallienne

Von Kindheit an tut der Sohn einer großbürgerlichen Familie alles, um seiner Mutter zu gefallen, und lernt, sie täuschend echt zu imitieren. Die allgemeine Überzeugung, dass er homosexuell sei, stellt sich nach einer traumatischen Jugend und jahrelanger Psychoanalyse erst mit 30 Jahren als falsch heraus. Autobiografisches Regiedebüt eines französischen Komikers und Theaterstars, der in der Doppelrolle als Mutter und Sohn brilliert. Die Inszenierung bleibt dagegen weitgehend konventionell und bietet neben einigen witzigen Episoden auch etliche humoristische Aussetzer, während die vorhandenen Ansätze zur Gesellschaftskritik nie vertieft werden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LES GARÇONS ET GUILLAUME, À TABLE!
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2013
Regie
Guillaume Gallienne
Buch
Guillaume Gallienne · Claude Mathieu · Nicolas Vassiliev
Kamera
Glynn Speeckaert
Musik
Marie-Jeanne Serero
Schnitt
Valérie Deseine
Darsteller
Guillaume Gallienne (Guillaume/Maman) · André Marcon (Vater) · Françoise Fabian (Babou) · Nanou Garcia (Paqui) · Diane Kruger (Ingeborg)
Länge
87 Minuten
Kinostart
05.06.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Erfolgserlebnisse sind selten für den kleinen Guillaume. Er ist schmächtig und schüchtern, Sport jeder Art widert ihn an, und so kann er mit seinem Vater und seinen älteren Brüdern nicht in die Segel- oder Reitferien fahren. Für ihn bleibt nichts als ein Sprachurlaub in Spanien, bei einer Gastmutter, die kein Wort Französisch spricht. Mangels anderer Beschäftigungen lernt er tanzen, doch die Freude, endlich etwas gut zu können, währt nur kurz. Als er eine Frau anspricht, lässt sie ihn abblitzen: „Ich will mit einem Mann tanzen, nicht mit einem Mädchen.“ So muss Guillaume auf die harte Tour lernen, dass er seine Lehrerin ein wenig zu gründlich nachgeahmt hat. Als einziger Trost bleibt ihm die Hoffnung, dass seine Mutter nun wohl endlic

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