Komödie | Frankreich 2013 | 94 Minuten

Regie: Anthony Marciano

Als ein frustrierter Mann Anfang 50 den Verlobten seiner Tochter kennenlernt, sät er bei dem erfolglosen Musiker Zweifel an dessen Heiratsplänen und probt selbst den Ausbruch. Komödie über regressive Männer, die vorübergehend dem Jugendwahn verfallen. Ohne die Problematik eines gemeinsamen Alterns inklusive Alltagstrott auszusparen, wird der Humor des Films weniger in den Spannungen zwischen Lebensalter und Lebensstil als bei den überzeichneten Nebenfiguren aus der Musikszene gesucht. Der nicht sonderlich tiefschürfende Freiheitstrip der beiden Männer wird dabei gewachsenen Bindungen gegenübergestellt, ohne den bürgerlichen Lebensentwurf je in Frage zu stellen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LES GAMINS
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2013
Regie
Anthony Marciano
Buch
Anthony Marciano · Max Boublil · Noé Debré · Mona Achache
Kamera
Jean-Paul Agostini
Musik
Anthony Marciano
Schnitt
Virginie Bruant · Samuel Danési
Darsteller
Alain Chabat (Gilbert) · Max Boublil (Thomas) · Sandrine Kiberlain (Suzanne) · Mélanie Bernier (Lola) · Arié Elmaleh (Carl)
Länge
94 Minuten
Kinostart
03.07.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
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Diskussion
Alter schützt vor Torheit nicht. Genauso wenig, wie einen die Jugend vor der Lächerlichkeit bewahrt. Vor allem, wenn man ihr so verzweifelt hinterherhechelt wie Gilbert. Ausgerechnet das Angesicht der Jugend löst bei dem 50-Jährigen die „Alterstorheit“ aus, als Thomas, der neue Freund seiner Tochter Lola, plötzlich vor seinem Sofa auftaucht. Etliche Monate zuvor haben sich Lola und Thomas auf einer Hochzeit kennengelernt, wo der erfolglose Musiker seine Songs zum Besten gab, aber eigentlich nur für Begleitmusik sorgen sollte. Thomas’ Traum von einer Singer-Songwriter-Karriere ist so groß wie seine allabendliche Ernüchterung, während Lola in einer Kanzlei Karriere macht, und die Tagesabläufe des Paares immer häufiger nur noch ein Küsschen zwischen Tür und Angel erlauben. Als Thomas Lolas Eltern vorgestellt wird, ist der Heiratsantrag trotzdem schon durch; zudem will

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