Komödie | Österreich/Deutschland 2014 | 96 Minuten

Regie: Ali Samadi Ahadi

Ein Lebensmitteltechniker und ein Top-Terrorist werden aufgrund ihrer Ähnlichkeit miteinander verwechselt. Zwielichtige Männer schicken den Techniker auf eine Mission um die halbe Welt, verfolgt von der CIA und dem wahren Schurken, wobei er einer „Nachwuchs-Terroristin“ begegnet, mit der er ein französisches Atomkraftwerk in die Luft sprengen soll. Unterhaltsame Hommage an die Komödien von Blake Edwards, die sich freilich konzeptionell und handwerklich auf Dauer etwas übernimmt. Während der Hauptdarsteller an der Doppelrolle in Ehren scheitert, glänzen die bravourösen Nebendarsteller mit überzeugenden Darbietungen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Österreich/Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Ali Samadi Ahadi
Buch
Arne Nolting · Ali Samadi Ahadi
Kamera
Marcus Kanter
Musik
Marcus Nigsch
Schnitt
Bettina Mazakarini
Darsteller
Michael Niavarani (Die Mamba/Hossein Sarivi) · Christoph Maria Herbst (Carl Bronski) · Melika Foroutan (Sherazade) · Proschat Madani (Pari Sarivi) · Max Herbrechter (Ingenieur)
Länge
96 Minuten
Kinostart
03.07.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Senator/Universum & Hoanzl (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Senator/Universum & Hoanzl (16:9, 1.78:1, dts-HD dt.)
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Diskussion
In Ali Samadi Ahadis neuer Komödie „Die Mamba“ geht es nicht um Unterhaltung im herkömmlichen Sinne; hier geht es um Blake Edwards, um den rosaroten Panther und Peter Sellers – um die große Kunst des Slapsticks und der absurden Komödie also. Schon die erste Sequenz, in der Hossein Sarivi als Geräuschdesigner einer Keksfabrik eingeführt wird, ist exemplarisch. Eigentlich aber beginnt die Hommage schon mit dem wunderbar gezeichneten, passabel animierten Filmvorspann von Ali Soozandeh, in dem die Mamba – wie einst Paulchen Panther – als tierischer Avatar für den Hauptcharakter eines (nicht ernstgemeinten) Spionage-Krimis steht und mehr oder minder tollpatschig durch Credits-Parcours kriecht. Offenbar wird das aber erst mit Sarivis Auftritt, als er im Büro seiner Chefin den neuen Sound eines Kekses vorstellen will und dabei

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