The Kings of Summer

Jugendfilm | USA 2013 | 95 Minuten

Regie: Jordan Vogt-Roberts

Drei US-amerikanische Teenager reißen von Zuhause aus und errichten in der Wildnis eine Hütte, um der Bevormundung durch ihre Eltern zu entgehen. Doch schon bald hapert es mit der Selbstversorgung, und auch emotional steigen die Spannungen, als sich zwei Jungen für dasselbe Mädchen interessieren. Der visuell ansprechend fotografierte, jedoch ziemlich hölzern montierte „Coming-of-Age“-Film verfällt auf Dauer in eine unausgegorene Teenie-Komödie. Die überzeichneten Figuren konterkarieren die an sich stimmige Ausbruchsgeschichte und verdrängen die anfangs sensibel skizzierten Träume und Sehnsüchte der Jugendlichen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE KINGS OF SUMMER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Jordan Vogt-Roberts
Buch
Chris Galletta
Kamera
Ross Riege
Musik
Ryan Miller
Schnitt
Terel Gibson
Darsteller
Nick Robinson (Joe Toy) · Gabriel Basso (Patrick Keenan) · Moises Arias (Biaggio) · Nick Offerman (Frank Toy) · Alison Brie (Heather Toy)
Länge
95 Minuten
Kinostart
12.06.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Jugendfilm

Heimkino

Verleih DVD
StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Adoleszenz und Sommer passen gut zusammen. Zumindest, wenn man den zahllosen „Coming-of-Age“-Filmen glaubt, deren sonnendurchflutete Bilder durchs Kino flirren. Vielleicht wird die Jugend ja auch deshalb so gerne an die heißeste Jahreszeit geknüpft, weil diese an ein Alter erinnert, in dem das Leben noch so lang erschien wie das restliche Jahr. Joe und Patrick heißen die beiden 15-jährigen Freunde, die einen Sommer lang Könige sein dürfen. Aus Teenager-Perspektive ist diese Regentschaft natürlich die über das eigene Leben, mit Attributen, die eigentlich Erwachsenen vorbehalten sind: Autarkie, Selbstbestimmung, frei zu sein von allen Zwängen, die man von der Kindheit her noch mit s ich schleppt. Denn eigentlich fühlen sich Joe und Patrick weniger königlich als vielmehr geknechtet, von den Horm

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