Wie der Wind sich hebt

Animation | Japan 2013 | 127 Minuten

Regie: Hayao Miyazaki

Die Lebensgeschichte eines Japaners, der schon als Junge vom Fliegen träumt, wegen seiner Kurzsichtigkeit aber „nur“ ein berühmter Flugzeugkonstrukteur wird, von dem unter anderem die Kamikaze-Bomber stammen. Nach historischen Figuren und Ereignissen modelliert Hayao Miyazaki einen Animationsfilm, der technisch brillant und mit großer Ernsthaftigkeit von den Verwicklungen des Ingenieurs in die Rüstungsindustrie und seiner Liebe zu einer an Tuberkulose erkrankten jungen Frau erzählt. Miyazakis als Abschied vom Filmemachen angekündigte Spätwerk handelt dabei von einem Träumer, der um seine Integrität auch in einer instabilen Welt ringt. (Titel Schweiz: "The Wind Rises") - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
KAZE TACHINU
Produktionsland
Japan
Produktionsjahr
2013
Regie
Hayao Miyazaki
Buch
Hayao Miyazaki
Musik
Joe Hisaishi
Schnitt
Takeshi Seyama
Länge
127 Minuten
Kinostart
17.07.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Animation | Biopic | Historienfilm | Zeichentrick

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD und die Special Edition (2 DVDs) enthalten indes den kompletten Film als animierte Storyboards (127 Min.) sowie eine Pressekonferenz zur Fertigstellung des Films (82:46 Min.). BD und Special Edition sind mit dem Silberling 2014 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 jap./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 1.85:1, dts-HDMA jap./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Hayao Miyazaki, der unvergleichliche Meister japanischer Mangas und Animationsfilme, hat angekündigt, dass „Wie der Wind sich hebt“ sein Abschied vom aktiven Filmemachen sei. Wenn dem wirklich so wäre, kann man sich kaum ein passenderes Objekt vorstellen. Hatte Miyazaki in seinen früheren Filmen den Hauptakzent auf märchenhafte Figuren und Geschichten gelegt („Chihiros Reise ins Zauberland“, „Prinzessin Mononoke“), so wendet er sich diesmal historischen Figuren und Ereignissen zu, ohne seine ins Irreale entführenden Traumbilder und Glücksvorstellungen auch nur im Geringsten aufzugeben. Hintergrund des Films ist die japanische Rüstungsindustrie vor und während des Zweiten Weltkriegs und die zentrale Figur des Flugzeug-Designers Jiro Horikoshi, der bei der Entwicklung der zum Angriff auf Pearl Harbo

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