Die geliebten Schwestern

Drama | Deutschland/Österreich 2013 | Kino & BD: 139 (Festivalfassung 171) = DVD: 134 (Festivalfassung 164) Minuten

Regie: Dominik Graf

Im Jahr 1787 lernt der Dichter und Philosoph Friedrich Schiller im Thüringer Exil die Schwestern Caroline von Beulwitz und Charlotte von Lengefeld kennen und verliebt sich in die intelligenten und lebensfrohen jungen Frauen. Über Jahre besteht zwischen den dreien eine komplizierte Dreierbeziehung, ohne dass das enge Verhältnis zwischen den Schwestern darunter leidet, bis Carolines Verzicht und Schillers Heirat mit Charlotte doch einen Keil zwischen sie treiben. Mit stilistischer Brillanz und grandiosen Darstellern gelingt es dem Film über die historisch verbürgte "Menage à trois", die Weimarer Klassik auf mitreißende Art fürs Kino zu beleben. Dabei begeistert das epische Gefühlsdrama ebenso durch die spannende Inszenierung und die ausgefeilten Dialoge wie durch die scheinbar mühelose Einbeziehung zeitgeschichtlicher Hintergründe. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2013
Regie
Dominik Graf
Buch
Dominik Graf
Kamera
Michael Wiesweg
Musik
Sven Rossenbach · Florian van Volxem
Schnitt
Claudia Wolscht
Darsteller
Hannah Herzsprung (Caroline von Beulwitz) · Florian Stetter (Friedrich Schiller) · Henriette Confurius (Charlotte von Lengefeld) · Claudia Messner (Louise von Lengefeld) · Ronald Zehrfeld (Wilhelm von Wolzogen)
Länge
Kino & BD: 139 (Festivalfassung 171) = DVD: 134 (Festivalfassung 164) Minuten
Kinostart
31.07.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Historienfilm | Liebesfilm

Heimkino

Auf DVD erscheinen separat Kinofassung und Festivalfassung (Director’s Cut) des Films. Auf BD erscheint eine sog. "Premium Edition" mit beiden Fassungen des Films. Die Extras umfassen u.a. ein "Making of" sowie einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Senator/Universum (16:9, 1.85:1, dts-HD dt.)
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Diskussion
Der neue Bekannte ihrer Kinder hat kein Geld und keine Manieren, kommt aus der falschen Familie und hat zu alledem auch noch mächtige Feinde. So einen Mann würde sich wohl auch in der heutigen Zeit eine besorgte Mutter nicht als Freund für ihre Töchter wünschen, ganz zu schweigen vom Ende des 18. Jahrhunderts, als gesellschaftlicher Status noch allein durch Stand, Vermögen und Reputation definiert wird. Der Ort, an dem Dominik Grafs Film »Die geliebten Schwestern« beginnt, ist Rudolstadt in Thüringen, das Jahr ist 1787 und der Bewerber mit den schlechten Empfehlungen niemand anderes als Friedrich Schiller. Der ist noch neu im Land, hat aber bald beide Töchter der verwitweten Louise von Lengefeld kennengelernt: Caroline, die bereits mit dem wohlhabenden Friedrich von Beulwitz verheiratet wurde, um ihre verarmte Familie zu retten, und ihre jüngere Schwester Charlotte. Die Bedenken der Mutter sind groß, andererseits em

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