Dokumentarfilm | Belgien/Frankreich 2012 | 79 Minuten

Regie: Leila Albayaty

Die Singer-Songwriterin Leila Albayaty verlässt nach einer schmerzvollen Trennung Brüssel, um in Berlin neu anzufangen. Erinnerungen, Wut, Schmerz, Hoffnung und ihre zahlreichen Begegnungen mit Menschen hält sie dabei in videotagebuchartiger Form fest. Ein Debütfilm auf der Schwelle zwischen Fiktion, Dokumentation, Road Movie und Musikfilm von mitunter enervierender Selbstbezüglichkeit. Allerdings erweitert er das Genre des „Berlin-Films“ um eine migrantische Perspektive. (O.m.e.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BERLIN TELEGRAM
Produktionsland
Belgien/Frankreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Leila Albayaty
Buch
Marylise Dumont · Leila Albayaty
Kamera
Michel Balagué · Christophe Bouckaert
Musik
Laila Albayaty
Schnitt
Anne-Laure Guégan
Darsteller
Leila Albayaty (Leila) · Hana Al Bayaty (Hana) · Eric Ménard (Eric) · Maryam Najd · Cristoforo Spoto (Cristoforo)
Länge
79 Minuten
Kinostart
14.08.2014
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Musikfilm | Road Movie
Diskussion
Gedehnter, klagender und wehmütiger klang Nancy Sinatras ikonischer Song wohl nie als in der von Leila Albayaty gesungenen Version. „Bang bang, my baby shot me down“ – eine Trennung als Erschießung, als Tod. Die zwischen Belgien, Deutschland und Frankreich pendelnde irakisch-französische Singer-Songwriterin und Regisseurin Albayaty erzählt in ihrem semi-autobiografischen Debütfilm von dem schmerzhaften Nachwirken des plötzlichen Verlassenwerdens. Der Film beginnt mit verschmierter Wimperntusche und Tränen und einem fluchtartigen Umzug von Brüssel nach Berlin. Leila trauert, lernt Fahrrad fahren, lässt sich durchs Nacht

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