Guardians of the Galaxy

Action | USA 2014 | 121 Minuten

Regie: James Gunn

Ein großspuriger Weltraum-Glücksritter zieht sich durch den Diebstahl eines Artefakts den Zorn eines Superschurken zu. Im Kampf um die Rettung des Universums muss er sich mit einem Quartett ebenso unwahrscheinlicher Verbündeter zusammenraufen, was zu zahlreichen Weltraumschlachten und verbalen Gefechten führt. Fantasy-Film, der mit überbordenden Einfällen das „Marvel“-Universum um eine Gruppe schräger Charaktere erweitert. Das kurzweilige, höchst amüsante Spektakel unterhält ebenso als Heldenfabel mit schauträchtiger Action wie in seinen figurenkonzentrierten Szenen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
GUARDIANS OF THE GALAXY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
James Gunn
Buch
James Gunn · Nicole Perlman
Kamera
Ben Davis
Musik
Tyler Bates
Schnitt
Fred Raskin · Hughes Winborne · Craig Wood
Darsteller
Chris Pratt (Peter Quill) · Zoe Saldana (Gamora) · Dave Bautista (Drax) · Lee Pace (Ronan) · Michael Rooker (Yondu Udonta)
Länge
121 Minuten
Kinostart
28.08.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Fantasy | Literaturverfilmung | Science-Fiction

Heimkino

Nur die 3D BD enthält die "IMAX"-Fassung in der es zu Filmformatwechseln mit mehr Bildinformationen kommt. Die DVD enthält als erwähnenswertes Extras allenfalls eine zusätzliche Szene (30 Sekunden). Die umfangreichere BD enthält zudem vier weitere zusätzliche Szenen (4 Min.), einen Audiokommentar des Regisseurs sowie die zwei Kurezfeatures "Ein Führer Durch Die Galaxie mit James Gunn" (21 Min.) und "Intergalaktische visuelle Effekte für 'Guardians Of The Galaxy'" (7 Min.).

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
2D: Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts-HDMA dt.) 3D: Walt Disney (16:9, 2.35:1[+2.35:1.32], dts-HDMA7.1 engl., dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Vernunft ist nicht unbedingt eine Stärke der „Guardians“. Man muss schon ziemlich bescheuert sein, um mutwillig eine Prügelei mit einem der machtvollsten Schurken der Galaxis zu provozieren, wie es Muskelpaket Drax an einer Stelle tut. Oder wenn man wie Peter Quill, der Anführer des Teams, das Gelingen eines ohnehin waghalsigen Knastausbruchs wegen eines alten terrestrischen Sony-Walkmans gefährdet. Was sich in solchen Aktionen zeigt, ist ein drastischer Mangel an Kalkül zugunsten eines Überschusses an Herzblut: In Drax ist die Trauer um seine Familie, die von dem Tyrannen Ronan ermordet wurde, so übermächtig, dass er für eine Gelegenheit zur Rache alles riskiert. Und Quill hängt an dem Sony-Walkman und seinen alten Mix-Tapes, die von David Bowie über die Jackson 5 bis Marvin Gaye die irdischen 1970er- und 1980er-Jahre aufleben lassen, mit so zärtlicher Sentimentalität, dass er lieber seine Haut aufs Spiel setzt, als sie zurückzulassen. Die Helden spiegeln insofern sehr schön das Filmprojekt, das ihnen gewidm

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